Diskussion zum Schnapsbrennen



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Maismaische selbstgemacht
von: JimBob am 20.Feb.2018 20:31:03
Region: Südstaaten

Hallo Mitstreiter,
habe gerade mal nach vielen erfolgreichen Versuchen mit gekauftem Malz(Gerste) einmal versucht Maismalz selber herzustellen. Hat auch ganz gut geklappt abgesehen vom Geruch. Während der Keimung als auch beim Darren war der Gestank wirklich umwerfend. Das gedarrte Malz riecht aber ganz gut, nicht so "malzig" wie das gekaufte aus Gerste aber ganz in Ordnung. Habt Ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Wenn ja wie war das Endprodukt? Viele Grüße JimBob
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 RE: Maismaische selbstgemacht
von: Andreas am 21.Feb.2018 11:55:25
Region: hinten links

Hallo JimBob,

was bezweckst Du damit? Normalerweise nimmt man Mais doch als Rohfrucht, und/oder verzuckert ihn mit Amylase.

Ich hatte mir das auch schon einmal überlegt, bin dann aber darauf gestoßen:
https://hobbybrauer.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthread&tid=6523
und da ich kein Bier machen wollte, kein Amerikaner diesen Aufwand für seinen Bourbon Whisky betreibt, habe ich diesen Gedanken damals schnell wieder verworfen.

MfG,
Andreas
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 RE: Maismaische selbstgemacht
von: JimBob am 05.Mär.2018 20:21:15
Region: Südstaaten

Hallo Andreas,
Mais als Rohfrucht habe ich schon erfolgreich gemaischt und gebrannt, sowohl mit technischem Enzym für die Amylase, als auch mit Braumalz. Dabei habe ich festgestellt, je höher der Malzanteil, desto besser das Destillat. Warum der Aufwand? Natürlich aus reinem Forscherinteresse und darum, warum man(n) ein solches Hobby betreibt. Forschen, tüfteln ausprobieren und zu versuchen eine bessere Qualität als beim letzten mal zu produzieren. Der Zeitaufwand und die Kosten sind wie bei jedem Hobby nebensächlich und wenn es gut wird, die Erfahrungen hier im Forum mit anderen teilen und diskutieren. Der liebe Marvin Sutton hat es vorgemacht: Immer weiterprobieren und verbessern...
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 RE: Maismaische selbstgemacht
von: Ed am 21.Feb.2018 15:48:43
Region: Hier

Ich hab auch schonmal Mais Gemälzt und es hat gestunken und dann hab ich es gedarrt aber ich hab es zu heiss gemacht über Feuer in son Ofen ....... naja dachte sowieso das mir irgendetwas schief gelaufen ist wegen diesem Gestank . Ich denke nicht das es so sauer riechen muss wenn es gut läuft....
Mit freundlichen Grüßen ed

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 RE: Maismaische selbstgemacht
von: der wo am 22.Feb.2018 13:49:10
Region: da wer

Auf amerikanischen Foren hab ich schon öfter davon gelesen. Es wird schon irgendwie gehen. Und schmecken wird es irgendwo zwischen Mais und Malz.
Das bei google eingeben: site:http://homedistiller.org/forum malted corn
Aber vorher schon mal einen normaln Bourbon (mit ungemälztem Mais) gemacht zu haben, ist auch nicht verkehrt.
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 RE: Maismaische selbstgemacht
von: Georg am 25.Feb.2018 20:32:27
Region: Nürnberg

Hallo
bin interessiert, Maische aus ungemäzten Mais und
gemälzten Gerstenmalz herzustellen.
Wie hast du es geschafft,dei verschiedenen Temperaturstufen beim Maischen einzuhalten?
Oder hast du oder jemand einen Tipp über Geräte oder Hilfsmechanismen
Mfg Georg
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 RE: Maismaische selbstgemacht
von: der wo am 26.Feb.2018 17:42:54
Region: da wer

Hier von A-Z:
http://schnapsbrennen.at/diskussion/20151121120512-01.html

Vor allem die Kapitel "Whiskey: Maischen mit wenig Malz...", "Whiskey: Grain bill...", ""On the grain" brennen..." und alle Kapitel "Bourbon...".
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 RE: Maismaische selbstgemacht
von: JimBob am 05.Mär.2018 20:28:15
Region: Südstaaten

Hallo Georg,

ist nicht so schwierig:

1) Wasser kochen und in das siedende Wasser Maismehl oder Cornflakes, oder Maiskörner einrühren.
2) Auf ca. 78 Grad abkühlen lassen und ein kleines bisschen Malz einrühren, damit aus dem Kleister flüssige Maische wird.
3) Bei ca. 60 Grad das restliche Malz gut unterrühren.
4)Den ganzen Topf gut einwickeln (z.B. Decken) und am besten über Nacht stehen lassen.

Die Enzyme im Malz arbeiten auch bei nicht exakten Temperaturen weiter. Kleine Abstriche bei der vollständigen Verzuckerung sind hinzunehmen.

Bei der Verwendung von Maiskörnern diese über ca. 24 h einweichen und im Mixer zerkleinern!

Viele Grüße nach Nembärch

JimBob
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Design und Implementierung:
Helge Schmickl