Eintrag Nr. 3378:
Guten Tag Herr Schmickel,
mit Begeisterung nahm ich 2005 an einem ihrer Seminare teil. Dabei lernte ich den Umgang und die vorzüge von "Turbohefe" kennen. Nach einigen Jahren Erfahrung mit dieser Hefekultur stellt sich nun für mich die Frage: Handelt es sich bei Turbohefe um gentechnisch veränderte Organismen? Wenn ja, können sich diese auf den menschlichen Körper negativ auswirken? Ist der daraus gewonnene Alkohol in irgend einer Weise anderst beschaffen, als herkömmlich gewonnener? Vielen Dank im Voraus! Grüße Jörg D.
Jörg D., Bayern
07.Feb.2010 10:47:00
Eintrag Nr. 3377:
gibt es eine methode wie der feinbrand seine schärfe verliert
adolf saur, niederösterreich
31.Jan.2010 21:37:47
Eintrag Nr. 3376:
Sehr geerter Herr Schmickel!
Nachdem ich Ihr Buch gelesen habe, welches mir sehr weitergeholfen hat, leider aber viel zu schnell auseinanderfällt, haben wir einen Honigwein mit folgenden Zutaten angesetzt:
3 Kg Honig, 2 l naturtrüber Apfelsaft, 8 l Wasser, 100 g Mehl, 6 Närsalztabletten, Milchsäure (evtl. zu viel) und eine Flasche Portweinhefe.
Ich vermute, dass dieser auf ca 5% vergoren ist, dann hat die Gärung gestoppt. Wir haben einen gärstarter angesetzt (nach dem rezept uas Ihrem Buch), 1,5l Wasser zusätzlich in den Ballon geschüttet und wieder ist die Gärung nicht angesprungen. Haben Sie eine Idee? Soll ich Kalr unterrühren und wenn ja, ist dieser Kalk Kalzium hydroxid? Der PH Streifen zeigt m.E. etwas unter 3,8 an.
Herzlichen Dank,
Christoph Müller
Christoph Müller, Köln / Bonn
30.Jan.2010 14:44:34
Eintrag Nr. 3375:
hallo,habe geschmacklosen alkohol wie in ihrem buch beschrieben angesetzt und ihn anschliesend destiliert,auf 50%verdünnt und mit grünen nüssen angesetzt.meine frage ist nun:habe ich beim brennen des angesetzten auch vorlauf?
danke im vorraus
mfg huber wolfgang
huber wolfgang, deutschland
29.Jan.2010 10:36:43
Eintrag Nr. 3374:
Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
Auf Empfehlung eines Arbeitskollegen habe ich Ihr Buch gelesen und ich finde es ausgezeichnet!
Man merkt sofort daß Sie von diesem Thema begeistert sind!
Ich habe eine Frage zur Vergärung von Zuckermaische mittels Reinzuchthefe.
Bereits zweimal habe ich es versucht, allerdings ist die Gärung immer sehr langsam und der erreichte Alkoholgehalt liegt kaum über 12% vol.
Mit der gleichen Hefe habe ich eine Holundermaische vergärt - gärte ziemlich heftig und erreichte 15% vol. innerhalb von 4 Wochen.
Aus diesem Grund habe ich versucht Nährsalze (Vitamin B1 + Diammoniumphosphat und MgSO4) in die Zuckermaische (25L Wasser mit derzeit 2kg Zucker und PH 3,0)zuzufügen. Nun läuft die Gärung etwas schneller aber bei weitem nicht so zugig wie bei der Holundermaische.
Im Internet habe ich die unterschiedlichsten Vitamin und Minerstoffkombinationen gefunden (Zink soll auch sehr wichtig sein?).
Meine Frage ist nun welche Stoffe sollte ich in die Zuckermaische geben um eine rasche/reine Gärung zu erreichen?
Kann es sein, daß eine Trockenhefe die tiefgefroren war langsamer vergärt und weniger alkoholtolerant ist als "frische" Trockenhefe?
Vielen Dank für Ihre Antwort,
mit freundlichen Grüßen
Ingo
Ingo, Burgenland
14.Jan.2010 13:07:35
Eintrag Nr. 3373:
Hallo Herr Schmickl !
Ich muss mich heute wieder mit einem Problem an Sie wenden:
Ich habe "einige" Liter (smile) Obst- und Zwetschkenmaische angesetzt und nachdem der Fruchtkuchen total abgesetzt war diese nun gebrannt (mit Ihrer Anlage, die normalerweise absolut super funktioniert).
Das Ergebnis ist ein hocharomatisches Destillat -allerdings mit einem unheimlich "bitteren Abgang".....
Ich habe versucht, ein zweites Mal zu destillieren (Dampftemperatur zwischen 80 Grad und 91 Grad)- ohne merkbarer Änderung. Der unangenehme, intensive bittere Geschmack ist geblieben.
Was habe ich falsch gemacht? Kann ich noch etwas "retten"?
Danke im voraus für Ihre Antwort
Jungspund, Österreich
13.Jan.2010 18:27:59
Eintrag Nr. 3372:
Hallo Herr Schmickl!
Ich habe mit großem Interesse in den letzten Tage Ihr Buch über's Schnapsbrennen gelesen.
Darin wird beschrieben, dass für eine präzise Abtrennung von Vor- und Nachlauf ein Thermometer am höchsten, vom Gas umspülten, Punkt so gut wie unerlässlich ist.
Leider verfügt meine Brennanlage über kein Thermometer, weshalb ich vor habe, umgehend eines nachzurüsten.
Da meine Anlage allerdings über ein leicht ansteigendes Geistrohr verfügt, bin ich noch unschlüssig, ob das Thermometer nun ganz oben im Maischekessel oder besser am Ende des Geistrohres (entspricht schließlich dem höchste Punkt des Gasstromes) zu positionieren ist.
Vielen Dank im Voraus!
Mit freundlichen Grüßen
Der Bastler
Bachmaier, Salzburg
05.Jan.2010 13:29:10
Eintrag Nr. 3371:
Hallo Herr Schmickl!
Ich habe vor ein par Jahren (2005) zwei Fässer mit hochgradiger Maische gemacht(Pfirsich, Zwetschke), bin dann aber wegen Hausbau nicht mehr zum brennen gekommen. Nun meine Frage, kann ich die Maische noch brennen oder verliert sie nach gewisser Zeit den Geschmack? Ich habe immer darauf geachtet das der Gärspund drauf ist und es hat sich auch kein Schimmel gebildet, gelagert habe ich die Fässer immer im Keller.
Danke für Ihre Antwort!
MfG
Andreas
Andreas, OÖ
03.Jan.2010 08:13:14
Eintrag Nr. 3370:
Guten Tag Herr Schmickl,
ich habe von meiner Mutter 2 Liter angesetzten Schleenschnaps bekommen. Er hatte einen Alc.gehalt von ca 45%. Der Ansatzballon, war etwa mit 1/3 Beeren gefüllt. Ich hatte ca. 750 ml Alc. erwartet. Die Ausbeute belief sich beim Brennen in einer Potstill, auf 70 % laut Messung und einer Menge von 600 ml. Bei 91 Grad, habe ich dann den Nachlauf abgetrennt. Bis zu ca. 93 Grad, hatte der Nachlauf noch über 40 % und der erste Teil, ließ sich sogar noch ohne Probleme mit einem Feuerzeug entzünden.
Nun meine Frage. Kann man den Nachlauf in der Menge grob einschätzen ? %? Oder gibt es je nach Ausgangsmaterial mehr oder weniger Nachlauf?
oberpfälzerbuh, Kartoffelgau
02.Jan.2010 19:31:51
Eintrag Nr. 3369:
defektes Thermometer
Sehr geehrter Herr Schmickel
Ich möchte mich vorab bedanken für Ihre Arbeit mit dieser Homepage.
Ich habe letzthin 20lt 17-18% ige Kirschmaische gebrannt und bei 91C den Nachlauf abgetrennt.Ich binn dann etwas stutzig geworden als ich die Ausbeute analysierte, denn ich bekam 4,8 lt mit 50.5 vol%. daraufhin überprüfte ich das Thermometer und stellte fest, dass Dieses auf 650m üM nur 92C in kochendem Wasser anzeigt. Leider habe ich den Brand bereits auf 43%vol. Trinkstärke herabgesetztund in Flaschen abgefüllt.
Frage:
1: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich den Nachlauf nicht abgetrennt habe? Ich denke relativ hoch.
2. Gescmacklich ist das ergebnis gut abgerundet, besteht eine Gefahr wenn zuviel Nachlauf vorhanden ist? Dann komme ich wohl an einem Reinigungsbrand nicht vorbei?
Allen Moonshinern ein erfolgreiches 2010
Wünscht
Charly aus dem Ländle
Charly, Ländle
02.Jan.2010 10:20:48
Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.
|