Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 2888:

    Meine Frage,
    habe im Garten eine grosse Zirbische Fichte, die ist jetzt voll mit schönen blauen Zapfen. Kann ich mit diesen Zapfen auch den guten Zirbenschnaps herstellen oder geht das nur mit den Zapfen die man in höheren Lagen findet oder kann man nur mit gewissen Sorten den Schnaps herstellen.
    Bin um alle Antworten dankbar, Gruss D.F


    D.Frey, Schweiz Mittelland
    03.Jul.2007 19:01:30


      Nein, das ist nicht dasselbe, der Zirbengeist wird aus der Zirbelkiefer, welche in der selben Höhenlage wie Latschen wächst hergestellt.

    Eintrag Nr. 2887:

    hallo zs,
    hab gerade hier auf einem bild gesehn wie einer eine selbstgebaute destille auf einen runden holz ofen gebaut hat... jetzt stellt ich mir die frage: kann man mit dem holz ofen so gut die temperatur regeln das genau 80°C konstant bleiben?
    weil der ofen wird ja in der regel viel wärmer als 80°C
    danke schon mal für eure antworten.. =)


    Schnapssammler, NRW
    02.Jul.2007 16:29:15


      Wie im Buch sehr detailliert und für Laien leicht verständlich beschrieben, kann die Dampftemperatur nicht irgendwo "gehalten" werden. Dies ist genau so Unsinn wie der Versuch Wasser auf beispielsweise 80°C zu erhitzen und darauf zu warten bis es kocht. Fazit: der Kesselinhalt soll langsam köcheln, keinesfalls zu stark kochen, dies zu erreichen gelingt mit einiger Übung auch mit einem Holzofen.

    Eintrag Nr. 2886:

    Hallo ich wollte Fragen wenn ich jetzt sagen wir einen Weiß Wein Destilliere und einen Brand Erhalte enthält dieser dann Irgendwelche Gift Stoffe wenn ja wie Filter ich diese Heraus ich Hoffe ihr Könnt mir Helfen
    MfG

    Ich bin Legastheniker und Bitte Um Verständnis


    Hidetomo, Thüringen
    01.Jul.2007 17:29:50


      Es entsteht schwefelige Säure, weil jeder Wein geschwefelt wurde. Diese ist erkennbar am beißend scharfem Geruch des Destillates. Lässt sich allerdings sehr einfach austreiben: mit einem elektr. Mixer solange schäumend mixen, bis der Geruch verschwunden ist. Andere Gifte entstehen beim Destillieren von Weißwein, der für den Handel zugelassen wurde, nicht.

    Eintrag Nr. 2885:

    Hallo Herr Schmickl
    Ich habe Apfelmaische angesetzt. Dies ist nun ca 6 Wochen her. Der Gärvogang scheint abgeschlossen da es schon seit längerem nicht mehr blubbert. Dennoch hat sich der Fruchtkuchen nicht gesetzt.
    Was muss ich nun unternehmen ?


    Guddy, Schweiz
    29.Jun.2007 11:45:31


      Lassen Sie die Maische noch ein paar Wochen stehen.

    Eintrag Nr. 2884:

    Kann ich Malzbier auch brennen?

    sa, oö
    27.Jun.2007 21:34:53


      Alles was Alkohol enthält kann auch gebrannt werden.

    Eintrag Nr. 2883:

    Grüß Gott Herr Schmickl.
    Ich möchte am freitag meine erste Maische mit Sherryhefe ansetzen. Ich habe mir daher auch schon ihr Buch zugelegt. Ich möchte eine Maische aus Jostabeeren (Kreuzung aus Johannisbeeren und Stachelbeeren). Ich möchte nun gerne wissen welchen Alkoholgehalt man bei dieser Frucht ungezuckert erwarten kann? Außerdem habe ich Probleme mit der Dosierung der Hefe. Es ist auf der Verpackung nur für Weinherstellung beschrieben. Es ist eine flüssige Reinzuchthefe für 50l Ansatz. Ich werde ca 10 l Maische haben. Brauche ich dann 1/5 der Hefemenge? Vielen Dank für Ihre Hilfe.
    Gruß Christian


    Christian, Bayern
    27.Jun.2007 19:21:36


      Der Alkoholgehalt wird maximal 3% betragen. Bezüglich der Dosierung beim Hersteller bzw. Verkäufer nachfragen. Normalerweise brauchen Sie nur 1/5.

    Eintrag Nr. 2882:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe 2 Mirabellenbäume, deren Früchte mit einem Abstand von ca. 3 - 4 Wochen reif werden. Ich möchte die Früchte unter Einsatz von Sherry-oder Turbohefe einmaischen (Vorgehensweise wie in Ihrem Buch beschrieben) und habe hierzu folgende Fragen:
    1)Ist das Hinzufügen der "späteren" Früchte in den Behälter mit den bereits gärenden bzw. weitestgehend vergorenen Früchten problematisch ?Beginnt der Gärprozess für die "frühen" Früchte erneut?
    2)Generell (auch bei Maischen ohne Hefezusatz) zum Nachfüllen: Ist es besser, auf einmal das gesamte Obst einzumaischen (und eventuell abh. von der Reife vor dem Einmaischen zwischenzulagern), oder kann man genausogut während der Gärung nachfüllen und damit den Gärprozess verlängern ?
    Vielen Dank im voraus für Ihre Antworten.
    Beste Grüße
    R. Wassermann


    Rolf Wassermann, Unterfranken, Deutschland
    27.Jun.2007 13:18:14


      ad 1: solange es noch deutlich gärt, können Sie frische Früchte zugeben.
      ad 2: man kann das Obst auch nach und nach zugeben (solange es im Fass noch gärt)

    Eintrag Nr. 2881:

    Servus zusammen!
    Habe soeben von meiner Douglasie die "schönsten" Zapfen geerntet. Ca. 8 Kg. Grün, saftig und ganz frisch. Die trägt eigentlich nur alle paar Jahre Früchte. Möchte die in Schnaps ansetzen.
    FRAGE:
    Was ist hier am besten zu empfehlen ?
    Kann man das so einfach Was ist zu beachten.
    Vielen Dank für einen Tipp
    Wolfgang


    WE, ö
    26.Jun.2007 20:12:23


      Die Zapfen in gechmacksneutralen Alkohol (ca. 50%vol) ansetzen. Rezepte siehe Buch "Schnapsbrennen als Hobby".

    Eintrag Nr. 2880:

    Grüezi Herr Schmickl
    wie muss die hochprozentige Maische gelagert werden, wenn sie nicht sofort verarbeitet wird?
    Im Luftdicht verschlossenenen Fass, oder mit aufgesetztem Gärspund??
    Besten Dank für eine Antwort.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz


    Thomas, Schweiz
    25.Jun.2007 22:18:57


      Sie können den Gärspund abnehmen und durch einen Stopfen ersetzen. Die Maische kann dann sehr unproblematisch gelagert werden.

    Eintrag Nr. 2879:

    Kann mir jemand einen Rat geben: Was für Obstsorten kann ich in das geleiche Fass geben (Kirschen, Zwetschen, Pflaumen, Mirabellen, Äpfel, Birnen) um diese anschliessend als Mehrfruchtschnaps brennen zu lassen?
    Oder welche Sorten vertragen sich nicht?

    Besten Dank im Voraus für den Rat


    Meyer O., Schweiz
    25.Jun.2007 18:05:28


      Beispiel für Obstler: je ein Drittel Apfel, Birne, Zwetschke. Die anderen Sorten sollten eher sortenrein gebrannt werden, damit der sortentypische Fruchtgeschmack auch deutlich erkennbar bleibt.

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