Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 1236:

    Hallo,
    also ich habe mal eine frage (andere schreiben bestimmt gleich wieder warum ich so eine dumme frage ihnen stelle naja) ich hab schon auf vielen fotos bei ihnen gesehen das der Kühler mit zwei Schläuchen angeschlossen ist, ein mal oben und ein mal unten meine frage wäre von welcher seite ich das Wassser durch fliessen lassen soll von oben nach unten oder von unten nach oben
    im Vorraus schon mal Danke Tobias


    Tobias, Oranienburg
    17.Feb.2004 18:35:21


      Das Wasser immer von unten nach oben durchfließen lassen. Unten die Frischwasserzufuhr, warmes Wasser steigt nach oben, daher oben die Wasserabfuhr.
      Es gibt keine blöden Fragen, nur blöde Antworten.

    Eintrag Nr. 1235:

    Hallo Herr Schmickl,
    hatte vor kurzem mein Wasser/Zucker/Turbohefe- Alkohol und meine Schlehenmaische gebrannt. Der geschmacksneutrale Alkohol hatte meines Erachtens nach dem Brennen einen komischen Geruch (Kleber ähnlich?). Hatte beim Vergären aber einen Gärspund und beim Brennen trotzdem etwas Vorlauf abgetrennt. Bin der Meinung, der Geruch des Destillats ist genauso wie vor dem Brennen. Ist dieses normal? Verschwindet dieser Geruch evt. erst nach Lagerung? Beim Schlehenschnaps war hiervon nur ein minimaler Geruch bemerkbar. Da es meine ersten Versuche sind, konnte ich leider mein Geruchssinn nicht vergleichen. Vielleicht ist es ja auch so OK.
    Danke im voraus


    Thomas.R, D-Niedersachsen
    17.Feb.2004 12:48:29


      Der geschmacksneutrale Alkohol kann leicht nach Hefe riechen, aber niemals nach Kleber. Sobald ein deutlicher Klebergeruch im Destillat vorhanden ist, haben Sie Vorlauf. Sie meinen, die Maische hat auch schon nach Kleber gerochen? Kann es sein, daß in den Fässern Verunreinigungen waren? Dieser Geruch geht durch Lagerung nicht weg, Sie müssen nochmals destillieren und den Vorlauf besser abtrennen.

    Eintrag Nr. 1234:

    Hallo Dr. Schmickl,
    da ich bei den Mengenangaben bei der Verwendung von Verflüssiger Enzymen doch auf unterschiedliche Angaben gestoßen bin wollte ich gerne mal nach so einer Art " Tabelle " fragen. Oder ist es unproblematisch, außer für den Geldbeutel, wenn mann die Menge einfach "überdosiert" also zum Beispiel doppelte Menge verwendet. Wobei was ist die doppelte Menge?
    Ich würde auch noch gerne wissen, ob ich zum neutralisieren des Nachlaufes und der Fehlversuche die nicht so munden auch Aktivkohle aus der Aquaristik verwenden kann. Hier wird ja beschrieben, das die Kohle nach ca. 24 Stunden wieder entfernt werden soll.
    Vielen dank für Ihre Mühe und wenn mir der erste vermeintlich gute Schluck gelingt, werde ich Sie gerne mit einer Probe bedenken wenn Sie möchten.


    Guido, Norddeutschland
    16.Feb.2004 20:29:14


      Wenn man zuviel Verflüssiger verwendet, so ist das bei den meisten Produkten unbedenklich. Es gibt keine Tabelle für die Dosierung, hier hat jede Firma ein anderes Produkt und somit auch eine andere Konzentration und Dosiermenge.
      Sie können es mit der Aquarienkohle versuchen, ob Sie allerdings das gewünschte Resultat bekommen werden, kann ich Ihnen nicht garantieren. Die Effektivität unterscheidet sich bei den Kohlen durch die jeweilige Porengröße, die ist je nach Anwendung und der zu adsorbierenden Substanzen unterschiedlich. 24 Stunden als Ziehdauer ist viel zu wenig. Nach unserer Erfahrung sollte die Ziehdauer (mit der "richtigen" Aktivkohle) mindestens eine Woche betragen, je länger desto besser.
      Freuen uns auf die Probe.
      :-)

    Eintrag Nr. 1233:

    Hallo Herr Schmickl
    Ich habe gehört das man bessere Brennergebnisse erziehlt wenn man das Steigrohr zusätzlich erhitzt zb mit einem Bunsenbrenner? Ich bin gerade am bau einer Destille, ich verwende Kupfer als Material. Spielt es eine rolle ob ich ein Steigrohr verwende oder gibt es noch andere Möglichkeiten?
    Vielen Dank schon im voraus!
    Mfg. Pa


    Pa, Bodensee
    15.Feb.2004 20:54:42


      Nein, vergessen Sie diesen Tipp gleich wieder, und auch das Steigrohr. Möchten Sie aromatische Schnäpse mit einem intensiven fruchttypischen Aroma erhalten, dann bauen Sie das Steigrohr so kurz wie möglich. Je länger das Steigrohr, desto mehr Geschmack geht verloren.
      Auch auf die Gefahr hin lästig zu erscheinen: Im Buch "Schnapsbrennen als Hobby" (siehe linke Seite) sind diese Dinge und physikalischen Zusammenhänge sehr detailliert und einfach beschrieben. Mit diesem Wissen kann der Leser selber beurteilen, ob ein "guter Tipp" eher zu den unzähligen Mythen und Legenden im Bereich Schnapsbrennen gehört oder nicht.

    Eintrag Nr. 1232:

    Sehr geehrter Herr Schmickl
    Ich habe kürzlich eine Pflaumenmaische(16%)gebrannt.Danach habe ich das Destillat auf Trinkstärke verdünnt.Über nacht ist jedoch eine starke milchige Trübung enstanden.Liegt es daran,das ich das destillierte Wasser auf einmal ohne umzurühren hineingegossen habe?Und wenn ja wie kann ich es umrühren?
    Mfg.Bernd


    Bernd, Nrw
    15.Feb.2004 18:29:41


      Ja, Sie haben mit Ihrer Vermutung recht. Sie sollten das Wasser LANGSAM zugeben und WÄHRENDDESSEN gut RÜHREN. Umrühren am besten mit einem Mixer oder Milchaufschäumer. Sonst tritt genau der von Ihnen beschriebene Effekt auf.
      Jetzt gibt's nur noch zwei Möglichkeiten: entweder Alkoholgehalt wieder erhöhen (durch Zugabe von unverdünnten Alkohol), dann könnte die Trübung wieder verschwinden. Anschließend wieder Verdünnen, aber diesmal richtig. Oder das Ganze z.B. mit Spezialfiltern filtrieren.

    Eintrag Nr. 1231:

    Hallo Herr Schmickl
    Hab ich etwas falsch gemacht? Nach dem Ansetzen von Zwetschgen u. Birnenmaische, die Gärung verlief problemlos und es haben alle Parameter gepasst (ph-Wert ok, über 20%, geschmacklich in Ordnung ...) bin ich nun nach den ersten Versuchen etwas enttäuscht. Das Destillat hatte in beiden Fällen etwas 70%, Vorlauf war minimal, Edelbrand von 81 bis 91 Grad. Sowohl bei Zwetschge, als auch bei Birne wurde auf 45% verdünnt und drei Wochen offen mit Wattekorken abgelagert. Bei der Verköstigung war allerdings auffallend, dass beide etwas "fad" schmecken, beim Riechen fehlt der typische Zwetschgengeruch fas vollständig, bei der Birne ist es auch nicht anders. Hab schon gedacht, ob es an der Fruchtsorte liegen könnte, habe aber bei Zwetschge zwei verschiedene Sorten angesetzt, das Resultat ist aber bei beiden gleich. Bin nun etwas ratlos.
    Können Sie mir weiterhelfen?
    mfg
    Chrs


    Chris, Bayern
    15.Feb.2004 15:23:30


      Nein, an der Frucht liegt es nicht, denn Zwetschke schmeckt immer, egal welche Sorte. Vorraussetzung natürlich, die Früchte waren reif. 70% an Destillat ist viel zu hoch, Sie sollten bis ca. 55-58%vol brennen. Da Sie zu früh die Destillation beendet haben, fehlt Ihnen auch ein großer Teil der Aromen, mit der Temperaturmessung - die Angaben 81-91°C sind OK - kann etwas nicht stimmen. Weitere mögliche Ursache für zu wenig Geschmack: lag die Gärtemperatur über 19°C? Wenn ja, dann wurde durch die schnelle Gärung und dadurch starke CO2 Entwicklung Aroma "ausgeblasen". Oder das "offen stehenlassen" war bei einer zu hohen Temperatur. Wir haben das einmal im Sommer bei ca. 22-24°C gemacht, nach zwei Wochen schmeckte auch alles fad. Die offenen Flaschen daher am besten bei ca. 15-19°C lagern (Kellertemperatur).

    Eintrag Nr. 1230:

    hallo,
    ich habe eine brennanlage gebaut mit einer kühlspirale von 15m habe aber nur einen kessel von 25l (einkochkessel) das destillat kommt nur sehr langsam heraus, kann es sein das die schlange zu lang ist? wie lang sollte sie sein bei dieser kesselgröße? auf wieviel meter muss ich sie verkürzen?
    mfg bjoern
    ist turbohefe empfehlenswert?


    bjoern, deutschland/hessen
    14.Feb.2004 23:17:54


      Ja, 15 m sind etwas lang, 5 m sind für 25 l sicher lang genug. Daß hat aber nichts damit zu tun, daß das Destillat langsam heraus kommt. Dagegen hilft nur mehr Energie zuführen (Kochplatte oder Brenner mehr aufdrehen).
      Ja, Turbo funktioniert optimal, sowohl für aromatische Obstbrände, als auch für geschmacklosen Alkohol.

    Eintrag Nr. 1229:

    Hallo,
    ich habe heute meine "Brennsaison 2003" abgeschlossen. Außer den bereits von mir gestellten und von den Dres. meist ausreichend beantworteten Fragen bleibt mir folgende Anmerkung: Dies war meine erste Brennsaison. Mit jedem Brenndurchgang schien die Anlage irgendwie besser zu gehen. Fehler und Probleme, die am Anfang auftraten sind heute einfach weg. Auf der anderen Seite gab es bei jeder Maische neue Erfahrungen. Am grafierendsten war für mich, daß ein Überzuckern der Maische echt ärgerliche Folgen haben kann. Dies kommt im Praxisbuch etwas zu Kurz (da steht sinngemäß lieber etwas zuviel als zu wenig). Bei einer überzuckerten Quittenmaische mußte ich Anfangs nach jedem Brennvorgang den karamellisierten Zucker mit Bohrmaschiene und Stahlbürste entfernen. Das Destillat hat einen derartigen Zuckergeschmack, daß sogar nach wochelager Aktivkohlebehandlung und erneutem Brennen der Karamelgeschmack noch da ist. Daß die Gärung nicht optimal war, trotz 3x Zuckergabe, nur nebenbei.
    Aber es hat so richtig Spaß gemacht!
    Danke den Dres.
    H.-H.


    lohrjaeger, spessar
    14.Feb.2004 23:10:10


      Mehr als 389 g Zucker / l sollte nicht zugegeben werden (im Buch steht auch nichts anderes drin). Hält man sich daran, so ist mir eine Karamelisierung unbekannt, auch wenn man den Eigenzucker der Frucht nicht von der Zuckermenge abzieht. Da Quitten jedoch einen relativ niedrigen Eigenzuckergehalt haben, ist das hier auch nicht das Problem. Ich vermute eher, daß, aus welchem Grund auch immer, die Gärung nicht richtig verlaufen ist, sonst wäre es nämlich nicht möglich, daß die Masiche nach vollständiger Gärung noch soviel Zucker enthält.
      Kurzum: nächstes Jahr wieder versuchen, Sie werden sehen, dann gelingt's!
      P.S.: Ein Hobby soll ja auch Spaß machen.
      ;-)

    Eintrag Nr. 1228:

    hallo herr Schmickl,
    ich bins wieder ich wollte mal fragen wann ich hefenahrung zugeben muss?
    Vielen Dank!
    SAMY


    Samy, D
    14.Feb.2004 20:48:57


      Ganz zu Beginn, wenn auch die Hefe zugegeben wird.

    Eintrag Nr. 1227:

    hab mir neulich zwetschgenschnaps gekauft darauf hin hab ich ihn gefragt wie er die Maische angelegt hat. Er hat nur Zwetschgen mit kernen angelegt ohne hefe oder zucker hat er das richtig gemacht?

    stefan, Stuttgart
    14.Feb.2004 14:35:08


      NEIN!
      Ohne Zucker ist in Ordnung, ohne Hefe ist jedoch NICHT in Ordnung, denn so entstehen zwangsläufig viele Fehlgärungen die viele giftige Substanzen erzeugen, die sich zum Teil im Vorlauf anreichern. Eine richtige Vorlaufabtrennung ist bei dieser Methode somit sowieso Grundvoraussetzung. Trotzdem hat ein Destillat einer Maische mit Wildgärung meist erhebliche Geschmacksfehler (sehr oft tritt z.B. Essigstich, eine unangenehme Schärfe oder "Fäulinis/Modergeruch" o.ä. auf), die sogar von Laien sofort erkannt werden.
      Fazit: Ein Qualitätsprodukt kann aus einer Wildgärung NIE entstehen.

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