Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 1223:

    S.g. Hr. Dr. Schmickl
    1.) Habe seit Weihnachten eine Classic Anlage und durchaus gute Ergebisse in der Zwischenzeit erzielt,habe aber Frage, es steigt die Nachlauftemperatur ab 91 Grad extrem langsam und erreicht nur sehr langsam 94 Grad, wenn überhaupt, ist das korrket so?
    2.) Welchen Alkoholgrad erreicht man bei Brennen von Nachlauf?
    3.) Habe sowohl Honig- als auch Zuckermaische angesetzt:
    a.) Bei Honig habe ich Säure zugesetzt, ist das korrekt?
    b.) wird Gärung beeinflußt dadurch, daß Maischegefäß nur zur Hälfte angefüllt ist?
    c.) Was verstehen Sie unter häftiger Gärung, ist einer Blubberer ca. alle 20 Sekunden OK?
    d.) Gärung beider Maischen nach 2 Wochen noch immer nicht fertig bei Raumtemperatur von 19 Grad. Ist das OK?
    e.) wenn Gärung einmal fertig ist, sind diese beiden Maischen verderblich?
    Danke und mfg
    Franz Josef


    FranzJosef, Oberösterreich
    11.Feb.2004 12:38:34


      ad 1: Ja, das ist korrekt. Durch die immer höhere Dampftemperatur wird auch immer mehr Energie benötigt, um das Ganze am Kochen zu halten.
      ad 2: Hängt von Ihrer Ausgangssubstanz ab und wie lange Sie destillieren: so ca. 5 bis 15%vol.
      ad 3:
      a: Ja
      b: Nein
      c: Ja. Hängt von der Temperatur ab, schnelleres gären ist auch möglich
      d: Ja, dauert 3-4 Wochen
      e: bei mehr als 16%vol können Sie diese zumindest 1-2 Jahre lagern

    Eintrag Nr. 1222:

    Hallo Dr. Schmickl!
    Ich möchte einen Zuckeransatz mit Turbohefe 20vol% brennen. Habe auch das Rezept 8kg Zucker in 8l Wasser auflösen und dann auf 25l auffüllen. Wenn man dies so macht kommt man auf 320g/l. Diese Zahl habe ich in den Alkohol Rechner eingegeben und es kam eine Maische mit 16,42 vol % heraus. Die Hefe soll aber 20 Vol% aushalten.
    Kann ich die Ausbeute irgendwie maximieren?
    Was passiert wenn ich statt 8kg Zucker die rechnerischen 9,75 kg Zucker verwende?
    Gruß Patrick


    Patrick, Hessen
    10.Feb.2004 20:10:05


      Die 8 kg sind die Herstellerangaben. Die Hefe überlebt aber auch 20%vol und manchmal auch mehr. D.h. 9,75 kg sind kein Problem.
      ;-)

    Eintrag Nr. 1221:

    Hallo, ich bins nochmal. Ich hab noch eine Frage vergessen. Ich such noch ein Thermometer. Wo bekomme ich so eins wie bei ihren Geräten? Sie verkaufen keine?
    Gruß Markus


    Markus, Stuttgart
    10.Feb.2004 19:53:13


      Thermometer gibt es im Laborbedarf, bei Optikern und bei uns.

    Eintrag Nr. 1220:

    Hallo, ich bin gerade dabei, selbst eine Destille aus Kupfer zu bauen. Was für eine Lotart muss man zum löten verwenden? Da die meisen Lote Blei enthalten, hab ich so meine Bedenken. Wie kann man seine Destille vor dem ersten brennen desinfizieren? Oder kann man einfach drauf los brennen. Gruß Markus

    Markus, Stuttgart
    10.Feb.2004 19:07:37


      Verwenden Sie für die wichtigen Lötstellen Hartlot. Die Destille zuerst mit Wasser und Putzmittel reinigen, dann mit Wasser-Essig-Mischung, dann mit Wein destillieren.

    Eintrag Nr. 1219:

    hallo frau dr.Malle,hallo herr Schmickl,
    erst einmal vielen vielen dank an sie beide dass sie dieses thema so toll und ausführlich behandeln zum zweiten wollte ich mich bei ihnen dafür bedanken dass sie alle fragen so super beantworten!
    ich habe da mal drei fragen an sie und zwar
    1)ich suche ein orginalrezept für karibischen rum könne sie mir da weiterhelfe?
    2)was ist der vor- und nachlauf?
    3)was ist hefenahrung und für was benötige ich sie?
    vielen dank
    mit freundlichen Grüßen
    SAMY


    Samy, D
    10.Feb.2004 17:42:18


      Danke!
      :-))
      ad 1: Zuckerrohr wird vergoren, destilliert und anschließend in gerösteten (angekohlten) Holzfässern gelagert
      ad 2: Vorlauf: giftige Produkte von Fehlgärungen, die zu Beginn der Destillation abgetrennt werden. Nachlauf: zerkochte Substanzen, die am Ende der Destillation abgetrennt werden.
      ad 3: Hefenahrung sind Vitamine, Spurenelemente usw. Die brauchen die Hefen, damit sie beim Gärprozeß keine Mangelerscheinungen erleiden, wodurch sie sich nicht mehr optimal vermehren oder Alkohol produzieren können.

    Eintrag Nr. 1218:

    Hallo Herr Schmickl,
    ich bin noch ziemlich neu und hätte daher die Frage gibt es eine gewisse Füllmenge in einer Destille oder kann ich in einem 35 l Kessel auch nur 5 l brennen????
    Herzlichen Dank
    Thomas


    Thomas, D
    09.Feb.2004 12:36:33


      Nein, in einem 35 Liter Kessel können Sie nicht 5 Liter destillieren, durch den im Verhältnis riesigen Dampfraum hätten Sie sehr große Verluste. Ein Kessel sollte zumindest zur Hälfte befüllt werden.

    Eintrag Nr. 1217:

    Hallo Herr Schmickl,
    noch mal eine Frage zum "destillierten" Wasser aus dem Baumarkt. Auf verschiedenen Wassern steht, daß dieses entionisiert ist, ist das mit entmineralisiert gleichzusetzen?
    Vielen Dank
    Ralf


    Ralf, Hasede/Deutschland
    09.Feb.2004 12:01:46


      In Wasser gelöste Mineralien liegen in ionisierter Form vor. Entionisiertes Wasser ist somit auch demineralisiert.

    Eintrag Nr. 1216:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    ich habe erst kürzlich früchte (Wacholder) in Schnaps angesetzt und dann den angesetzten Schnaps nochmal gebrannt. Ohne dabei die Früchte zu gären. Dabei gingen die Aromastoffe der Beeren im neu gebrannten über, das Aroma war viel stärker als vorher. Ist es üblich so eine Art von Destillat herzustellen, wie ist Ihre Meinung dazu?


    Manuel, Südtirol
    09.Feb.2004 11:56:49


      Ja, das ist üblich. Sie sprechen von einem Angesetzten, der im Anschluß destilliert wird. Dies ist eine Abart eines Geistes, der an sich noch viel einfacher in der Herstellung ist:
      Den Brennkessel mit geschmacklosen Alkohol mit ca. 11-13%vol füllen und in den Dampfraum die Wacholderbeeren geben. Das Ergebnis ist ein Wacholdergeist. Im Buch "Schnapsbrennen als Hobby" sind ca. 30 verschiedene Geistrezepte angegeben, von A wie Anis bis Z wie Zirben.

    Eintrag Nr. 1215:

    Hallo Dr. Schmickl
    Habe mal einige Fragen zur Schnapslagerung. Wo am besten wird Hochprozentiger und Trinkfertiger Schnaps gelagert, und was für Temperaturen (Kalt oder Warm) sollten im Raum vorhanden sein. Bitte um Vor-Nachteile.
    Vielen Dank für ihre Auskunft
    MfG
    Jo


    Jo, Waldshut
    09.Feb.2004 10:12:00


      Hochprozentiger wird in Glasflaschen gelagert, keinesfalls Kunststoffgefäße. Es würden sich nach einiger Zeit die Weichmacher herauslösen, also vorsicht, weil Krebserregend. Am besten verwendet man Korken für den Verschluß. Wird die Flasche stehend gelagert, dann sind Verschlüsse mit Gummidichtungen gerade noch möglich, lagern sie liegend, keinesfalls Gummidichtungen verwenden. Ob stehen oder liegend ist eine Platzfrage, macht keinen Unterschied. Das Destillat eher kühl, also im Keller lagern. Direkte Sonneneinstrahlung sollte auch vermieden werden.
      Ein ganz anderes Kapitel ist die Faßlagerung, hier wird das Destillat geschmacklich noch verändert.

    Eintrag Nr. 1214:

    Sehr geehrter Dr. Schmickl,
    wir haben oft über das wie der Herstellung auf dieser Seite geredet, mich würde einiges über die Trinkkultur bezüglich der verschiedenen Brände interessieren. Welche Trinktemperaturen sind für Obstbrände (Pflaume, Birne, Apfel, Limette günstig, welche Glasform sollte man wählen.
    Übrigens Ihr Limettenrezept mit Küchengerät (gemäß Ihres Buches) war ein richtiges Abenteuer (habe vorsichtshalber die ersten 20 ml verworfen, der Nachlauf war auch eindeutig geschmacklich festzustellen)
    Viele Grüße Klaus


    Klaus, Magdeburg
    08.Feb.2004 21:28:08


      Alle Brände sollten beim Genießen Raumtemperatur haben, keinesfalls darf ein Destillat kalt serviert werden, denn dann würde man absolut kein Aroma mehr schmecken. Billige Destillate werden absichtlich eisgekühlt serviert, dann merkt man nicht, was man trinkt.
      Die ideale Glasform sind tulpenförmige Schnapsgläser (die max. nur zu einem Viertel gefüllt werden), mit einem möglichst großen Raum für die Aromaentwicklung. Nur so kann man auch den Duft wahrnehmen. Auch Rotweingläser sind perfekt, natürlich nur eine Schnapsglasmenge einschenken. Hier entwickelt sich das Boukett am besten.
      Freut mich, daß das Abenteuer geglückt ist.
      :-)

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