Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4034 Einträge in den Fachfragen








































    <<< Seite 126 anzeigen Seite 124 anzeigen >>>
    404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 1244:

    Sg. Herr Dr. Schmickl,
    ich bin registrierter "Abfindungsbrenner" und habe schon ein paar Jahre Erfahrung mit meinem 65l Kessel; ich habe jetzt meine ersten Versuche mit Ihrer (eben erworbenen) Mini-Destillerie De Luxe gemacht und dazu folgende Frage:
    ich habe testweise ein Liter Rotwein destilliert und zu meiner Überraschung ist das Ergebnis geschmacklich ok aber trüb, so wie wenn man beim Einstellen auf Trinkstärke zu viel oder zu schnell dest. Wasser beimengt.
    Das ganze habe ich wiederholt und wieder das gleiche ...
    Haben sie eine Idee wie ich das verhindern kann?
    Lg
    JF


    DI Josef Forer, Wien
    22.Feb.2004 15:13:18


      Reiner destillierter Wein sollte eigentlich niemals trüb werden. Wurde die Anlage vorher gründlich gereinigt? Wenn ja, dann kann ich mir nur vorstellen, daß es am Wein selbst liegt (Gärnebenprodukte, gelöste Bestandteile von zerstörten Kernen). Tritt dieser Effekt auch mit Weißwein auf? Da sind diese Dinge nicht enthalten. Mit billigen, trockenem Tetrapack-Weißwein lassen sich Anlagen am besten "durchputzen", solche Weine wurden bei der Herstellung "zugeschwefelt". Die daraus entstehende schwefelige Säure beim Destillieren bewirkt, daß die Anlage danach von innen wieder blank ist.

    Eintrag Nr. 1243:

    Hab mir ja selbst Zwetschgenschnaps gebrannt, wenn ich z.B. 0,4l an einem abend trinke hab ich am nächsten morgen zwar keine kopfschmerzen dafür aber voll den durst ist der schnaps jetzt von guter qualität oder nicht?

    Sandor, Regensburg
    22.Feb.2004 13:12:41


      Bei einem Menschen mit 80 kg Körpergewicht ergibt diese Menge ca. 2,2 Promille! Eigentlich sollte man einen guten Tropfen genießen, nicht runterschütten. Schad' drum.
      :-(
      Kopfschmerzen sind Vergiftungserscheinungen durch diverse Gifte, wie z.B. die Substanzen im Vorlauf usw. Der Schnaps kann also so schlecht nicht gewesen sein. Der Durst am nächsten Tag wird in Österr. auch "Brand" genannt und ist auf übermäßigen Alkoholkonsum zurückzuführen... (der Körper trocknet beim Ethanolabbau quasi aus)

    Eintrag Nr. 1242:

    Hallo Herr Dr. Schmickl.
    Aus verschiedenen Fachbüchern kann man entnehmen, dass das Steigrohr einmal steigend, einmal waagerecht aber auch fallend angebracht wird. Welche Auswirkungen hat das beim Brennen.
    MfG. Ed.


    Ed, nrw
    21.Feb.2004 20:50:06


      Ein Steigrohr ist immer steigend (daher auch der Name), und führt senkrecht nach oben. Was Sie meinen ist das Geistrohr (mehr oder weniger waagrechtes Verbindungsstück zwischen Dom und Kühler). Verläuft dieses steigend, dann bewirkt dies eine funktionelle Verlängerung des Steigrohres und führt zu einem gewissen Rektifikationseffekt, d.h. der Alkoholgehalt im Destillat wird geringfügig stärker, aber es geht auch Aroma verloren wegen der besseren Abtrennung des Alkohols vom Rest (= Wasser, Verunreinigungen wie z.B. Aromen, usw.). Das gleiche passiert bei einem waagrechten Geistrohr, nur etwas abgeschwächt. Ein fallendes Geistrohr ist für maximales Aroma im Destillat ideal.

    Eintrag Nr. 1241:

    Hallo Herr Schmickl,
    wir haben eine Maische aus Vollkornsauerteigbrot angesetzt mit Turbohefe. (Soll in Russland üblich sein.) Das Ergebnis ist eine stark versäuerte Maische und ein Alc. Geh. von ca. 10% im Destillat bei einer Menge von 15 KG. Wo ist der Fehler? Über eine Antwort würde ich mich freuen und verbleibe mit freundlichen Grüßen aus dem Gebiet der Kornbrenner
    Hinne Bruhn

    p.s.: Wann sind noch Seminar-Termine für 3 Personen frei?


    Bruhn Hans-Hinrich, Schleswig-Holstein, Deutschland
    21.Feb.2004 17:12:20


      Es gibt gar keinen Fehler, der Brotteig hat nicht mehr Stärke, die vergoren werden kann, daher der geringe Alkoholgehalt. Auch ist die Ausbeute (Alkoholmenge je Einheit) bei Stärke nicht so hoch wie bei reinem Zucker.
      Wir werden in den nächsten Tagen neue Termine bekanntgeben.

    Eintrag Nr. 1240:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    in vielen Beiträgen/Antworten lese ich von einer Gärzeit, die so drei bis vier Wochen beträgt. Bei drei Ansätzen (Pflaume, Birne und Aprikose) war die Gärzeit bei mir jeweils nach max. neun Tagen zu Ende. Die Temperatur lag immer gleichbleibend so um die 19 bis 20 Grad. Nach zwei Tagen schmeckte die Maische bereits sauer und ich habe entsprechend nachgezuckert. So nach weiteren zwei Tagen mußte ich schon wieder nachzuckern. Nach etwa sieben bis acht Tagen war alles vorbei. Das Fruchtfleisch war kaum mehr vorhanden, alles gut flüssig und kaum Restzucker bei ca. 20% Alkohol.
    Das Obst zerkleinere ich in einer Küchenmaschine fast zu Mus - es sind keine dicken Stücke mehr vorhanden. Ich verwende Turbohefe. Das Destillat schmeckt hervorragend - riecht aber irgendwie noch ein wenig nach Hefe.
    Warum ist die Gärung so schnell zu Ende? Ich weiß keinen Rat mehr.


    Gerhard, D
    20.Feb.2004 18:52:55


      Neun Tage zum Erreichen von 20%vol, das ist extrem schnell. Das passiert normalerweise bei 22°C und mehr. Ich nehme an, daß die Gärung bei Ihnen sehr schnell begonnen hat - durch die 20°C - dadurch ist relativ viel Wärme durch die Gärung freigeworden was zu einer weitern Beschleunigung geführt hat. Die Geschwindigkeit hängt allein von der Temperatur ab. Das Destillat riecht nach Hefe, dies bedeutet, daß Sie Aroma verloren haben. Dies passiert, wenn die Gärung zu schnell abläuft. Vergären Sie das nächste Mal bei 17-18°C, es wird langsamer werden.
      Anmerkung: die Gärung ist erst dann zu Ende, wenn der Fruchtkuchen, der während der Gärung oben schwimmt, zu Boden gesunken ist. Oberhalb ist dann klarer Obstwein.

    Eintrag Nr. 1239:

    Hallo,
    erstmal ein dickes Lob an die Macher dieser Hompage! Wirklich informativ, aber nachdem ich mich fast überall intensiv durchgelesen habe treten noch ein paar Fragen auf:
    1. Ich will geschmacklosen Alkohol(Wodka) nach dem Zucker-Wasser-Turbohefe-Gemisch vergären. Da ist immer von einem Päckchen T.-Hefe die Rede, wieviel ist das? Ich hab hier nämlich eins mit 135g Inhalt, soll ich das komplett dazugeben?
    2. Kann ich während der Gärung mein Fass bedenkenlos öffnen um z.b. die Maische umzurühren?
    3. Auf meinem Gärspund ist oben eine Plastikkappe drauf, für was soll die gut sein?
    4. muss das Wasser im Gärspund gewechselt bzw. erneuert werden??
    Schonmal danke im Vorraus für die Beantwortung meiner (dummen) Fragen!
    MfG Flo


    Flo, Hessen
    19.Feb.2004 22:08:26


      Danke!
      :-))
      ad 1: Bei uns hat ein Päckchen 115 g und reicht für 25 Liter Wasser-Zucker-Maische. Wenn Sie ein anderes Produkt haben, sollten Sie dessen Herstellerangaben beachten.
      ad 2: Ja.
      ad 3: Die Kappe ist dazu, damit die abgestorbenen Essigfliegen nicht in zu großer Menge in Ihrem Gärspund herumschwimmen.
      ad 4: Ja, sobald es nach Essig zu riechen beginnt, wechseln (ist aber nur eine Vorsichtsmaßnahme, an sich sollte trotzdem mit der Maische nichts passieren). Ist das Wasserniveau zu tief, auffüllen.

    Eintrag Nr. 1238:

    zu 1228
    vielen dank aber ich wollte damit fragen ob ich bei jeder maische hefenahrung zugeben muss?
    Vielen Dank!
    Samy


    Samy, D
    17.Feb.2004 18:52:51


      Ja.

    Eintrag Nr. 1237:

    Hallo,
    hab noch ne frage krieg ich die Turbo Hefe auch im Supermarkt, wenn nicht wo krieg ich sie denn noch so her z.b. Bäcker oder so, oder muss ich die im internet bestellen.


    Tobias, Oranienburg
    17.Feb.2004 18:41:44


      Siehe links, unter "Produktliste". Ein Bäcker verwendet im allgemeinen eigentlich nur Backhefe.

    Eintrag Nr. 1236:

    Hallo,
    also ich habe mal eine frage (andere schreiben bestimmt gleich wieder warum ich so eine dumme frage ihnen stelle naja) ich hab schon auf vielen fotos bei ihnen gesehen das der Kühler mit zwei Schläuchen angeschlossen ist, ein mal oben und ein mal unten meine frage wäre von welcher seite ich das Wassser durch fliessen lassen soll von oben nach unten oder von unten nach oben
    im Vorraus schon mal Danke Tobias


    Tobias, Oranienburg
    17.Feb.2004 18:35:21


      Das Wasser immer von unten nach oben durchfließen lassen. Unten die Frischwasserzufuhr, warmes Wasser steigt nach oben, daher oben die Wasserabfuhr.
      Es gibt keine blöden Fragen, nur blöde Antworten.

    Eintrag Nr. 1235:

    Hallo Herr Schmickl,
    hatte vor kurzem mein Wasser/Zucker/Turbohefe- Alkohol und meine Schlehenmaische gebrannt. Der geschmacksneutrale Alkohol hatte meines Erachtens nach dem Brennen einen komischen Geruch (Kleber ähnlich?). Hatte beim Vergären aber einen Gärspund und beim Brennen trotzdem etwas Vorlauf abgetrennt. Bin der Meinung, der Geruch des Destillats ist genauso wie vor dem Brennen. Ist dieses normal? Verschwindet dieser Geruch evt. erst nach Lagerung? Beim Schlehenschnaps war hiervon nur ein minimaler Geruch bemerkbar. Da es meine ersten Versuche sind, konnte ich leider mein Geruchssinn nicht vergleichen. Vielleicht ist es ja auch so OK.
    Danke im voraus


    Thomas.R, D-Niedersachsen
    17.Feb.2004 12:48:29


      Der geschmacksneutrale Alkohol kann leicht nach Hefe riechen, aber niemals nach Kleber. Sobald ein deutlicher Klebergeruch im Destillat vorhanden ist, haben Sie Vorlauf. Sie meinen, die Maische hat auch schon nach Kleber gerochen? Kann es sein, daß in den Fässern Verunreinigungen waren? Dieser Geruch geht durch Lagerung nicht weg, Sie müssen nochmals destillieren und den Vorlauf besser abtrennen.

    <<< Seite 126 anzeigen Seite 124 anzeigen >>>
    404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl