Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1140 von 4258:

Ein gutes Neues Jahr!
Der erste Brand nach dem Seminar ist gelungen! Nun steigt die Experimentierfreude: Ich habe eine Menge Salbei, Thymian und Rosmarin im Garten. Aus dem Seminar habe ich noch im Ohr, dass Rosmarin mit Vorsicht zu geniessen ist. Kann ich aus den genannten Kräutern einzeln oder in Mischung einen guten Schnaps brennen? Irgendwo habe ich gelesen, das auch Rosmarinblüten mit den Nadeln verwendet werden können?!? Haben Sie Informationen welchen Effekt die Blüten haben? Welche Methode ist die beste für diese Kräuter: Geist oder Ansatz?
Vielen Dank für ein paar Tips!


R. Vieth, Provence
02.Jan.2004 22:58:44


    Gratuliere! Danke, ebenfalls.
    Rosmarin ist OK, das Maggikraut bzw. Liebstöckl ist mit Vorsicht zu genießen, sonst schmeckt der Schnaps intensiv nach Rindssuppe. Aus den genannten Kräutern können Sie einzeln oder in Mischung einen sehr guten Kräuterschnaps herstellen. Natürlich können Sie auch die Blüten von Rosmarin verwenden, den (gesundheitlichen) Effekt kenne ich leider nicht.
    Drei Verarbeitungsarten bieten sich bei Kräutern an:
    1) Einen Angesetzen machen und nach ca. 6 Wochen Ziehdauer direkt genießen. Ergibt einen tatsächlich wohltuenden Magenbitter.
    2) Den fertigen Angesetzen destillieren, dann schmeckt es nicht mehr so "gesund", das Destillat ist glasklar.
    3) Geist: geschmackloser Alkohol mit ca. 11%vol in den Kessel geben, in den Aromakorb (Dampfraum) kommen die kleingeschnittenen Kräuter. Auf 1,5 l Alkohol ca. 100g je Sorte beim ersten Versuch. Je nach Geschmack die Menge beim nächsten mal ändern. Das Ergebnis ist sehr geschmacksintensiv, außerdem ist das die einfachste und schnellste Methode.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl