Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 1467 von 4258:

Hallo Herr Dr. Schmickl !!!
Ich habe letztes Jahr im Oktober Williamsbirnen bebrannt. Er hatte ein wunderbares Aroma.
Als ich ihn dann mit Wasser verschnitten (42%)
und im Keller neben einem kleinen Fenster gelagert hatte, ging irgendetwas daneben.
Anstatt richtig zu reifen wurde er eher ranzig und hat das tolle Boukett verloren. Ich habe ihn in einem Glasballon gelagert der zu ca. dreiviertel gefüllt war, und zudem immer geschlossen gehalten.
Vielleicht können sie mir weiterhelfen.
Im voraus herzlichen Dank
Stefan


Stefan, Vorarlberg
13.Jul.2004 19:33:22


    Wenn das Destillat auf 42%vol verdünnt und in Glas verschlossen gelagert wird, kann nichts schlecht werden (um ranzig zu werden ist der Alk.gehalt zu hoch). Hier muß der Fehler bereits im unverdünnten Destillat vorhanden gewesen sein, der sich erst durch's Lagern bemerkbar gemacht hat. Brennfehler werden häufig durch's Lagern verstärkt, nur einwandfreie Destillate werden durch's Lagern besser. Machen Sie trotzdem folgenden Versuch: Nehmen Sie eine Probe von ca. 0,5 l und mixen mit einem elektr. Handmixer (oder Milchaufschäumer o.ä.) ca. 5 min lang Luft ein. Wichtig dabei ist, daß es schäumt. Könnte sein, daß das hilft.
    P.S.: Verdünnen sollte man nur mit destilliertem Wasser. Außerdem ich gehe davon aus, daß der Glasballon vorher gründlich gereinigt wurde.
    ;-)

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl