Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3234 von 4258:

Hallo Herr Schmickl.
Ich habe eine Frage zu meiner Kirschenmaische:
Ich habe 9 kg Kirschen mit Turbohefe und Zucker, Berechnung wie in Ihrem Buch, sowie wenig Verflüssiger eingemaischt. Die Turbohefe trägt das Ablaufdatum 2007. Ich bin jetzt nicht mehr sicher, ob die noch in Ordnung ist. Aus dem Fass riecht es, wie wenn Maische mit Verdünner versetzt wurde: sehr starker Cementit oder eben Verdünnergeschmack. Eingemaischt habe ich vor drei Tagen, die Kirschen schwimmen obenauf und es schäumt ganz wenig, aber kein blubbern bis jetzt.
Ist die Hefe futsch?
Besten Dank für Ihre Beantwortung.


moonie, Ausland
02.Jul.2009 19:28:24


    Ob die Hefe noch in Ordnung war, wird der weitere Gärverlauf zeigen. Wenn der von Ihnen beschriebene Geruch Acetat (Klebstoffgeruch) war und dieser spätestens nach drei Tagen Gärung wieder verschwindet, ist trotz des hohen Alters der Hefe zum Glück alles noch gut gegangen. Der Geruch entsteht manchmal, wenn die zugegebene Hefe Wildhefen, die gerade dabei sind aktiv zu werden, killt.
    Wenn nicht, handelt es sich um eine Wildgärung, beim Destillieren auf ausreichende Vorlaufabtrennung achten (trotzdem wird Essig-Geschmacksfehler nicht zu vermeiden sein).

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Helge Schmickl