Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 405 von 3988:

Hallo :o),

ich hätte vor ein paar Tagen einen Gärstarter gemacht:
Zuckerwasser, Hefenährsalz und Hefe (Bodensatz vom Himberwein; diese Hefe (bzw. deren Nachkommen) hat schon fast eine Generation überdauert, ich habe sie quasi geerbt :)
Auf jeden Fall hat es (zumindest am Anfang) wunderbar funktioniert, die Hefe hat sich vermehrt. Als ich aber heute morgen wieder dannach schaute, war es eine schleimige Flüssigkeit. Ich tippe daher auf eine Infektion durch Schleimbakterien, die stehen ja auf Zuckerwasser.
Was habe ich falsch gemacht, woran könnte es liegen? Sollte man den Gärstarter evtl. auch auf ph 3 ansäuern? Wäre dazu H2SO4 verwendbar?
Ich will demnächst Whiskey brennen und fände es nicht so toll, wenn dann die Maische diese eklige Konsistenz bekäme.
Weil es mir gerade einfällt, das ganze ist mir schon mal beim ersten Versuch einer Zuckermaische so ergangen. Da hatte ich allerdings Kitzinger Weinhefe Steinberg verwendet.

Danke für die Hilfe
Georg


Georg, Deutschland
01.Nov.2002 10:34:37


    Den Gärstarter (siehe Beitrag 404) brauchen Sie nicht anzusäuern. Haben Sie vielleicht eine zu hohe Zuckerkonzentration? Dadurch könnten die Hefen absterben (ich gehe davon aus, daß Sie einen Gärspund verwenden). Ich denke nicht, daß die Kitzinger Hefen für Zuckermaischen gedacht sind, es wundert mich daher auch nicht, daß die Gärung nicht funktioniert hat. Schwefelsäure würde ich zum Ansäuern nicht verwenden, besser ist Milchsäure oder zur Not Zitronensäure.

<<< Eintrag Nr. 406 Eintrag Nr. 404 >>>
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Helge Schmickl