Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 4282 von 4326:

Ich habe Birnenmaische wie folgt angesetzt......
- 16 Liter Birnenbrei
- 1 Liter Wasser
- 20 g Prestige Turbohefe
- 2,5ml Verflüssiger
- 68ml Biogen M
- Gesamtzucker errechnet 6600 g
- Startzucker 2200g
- pH Wert 3,5
- Temperatur 22 Grad
Die ersten 24 Stunden hat die Maische heftig geblubbert. Am dritten Tag war so gut wie keine Aktivität im Fass. Ich habe gekostet und es schmeckte sauer. Ich habe weitere 2200g Zucker zugegeben. Seid dem geschieht nichts mehr im Fass. Der Alkoholgehalt liegt bei 12 Prozent.
Ich habe aus 1 Liter Wasser, Turbohefe, Biogen M und 150g Zucker einen Starter angemischt. Da das selbe Problem, die ersten 24 Stunden blubbert die Mischung, danach ist Feierabend.
Was mache ich denn Falsch????
Was soll ich jetzt mit der Maische machen???


Schnapsdrossel, Deutschland
02.Aug.2017 17:24:13


    Wahrscheinlich war der zugegebene Zucker nach drei Tagen bereits so gut wie aufgebraucht. Dies würde auch mit der von Ihnen angegebenen Temperatur von 22 °C zusammenpassen. Je höher die Temperatur, desto heftiger bzw. schneller erfolgt die Gärung.
    Gärstarter am besten mit Apfelsaft (aus Tetrapack) ansetzen, da ist alles drin was die Hefe braucht: Zucker, Nährsalze und optimaler pH-Wert.
    Wenn die Maische nicht nach Essig riecht / schmeckt ist sie zum Brennen durchaus geeignet. "Sauer" kann auch Maische schmecken wenn sie keinen (Frucht)zucker mehr enthält, ist abhängig von der Birnensorte.

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Helge Schmickl