Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 4326 von 4328:

Moin moin allerseits! Grüße aus dem Norden!

Ich bin motivierter Anfänger in Sachen Schnapsbrennen. (Natürlich mit 0,5-liter-Destille.)
Ich beschreibe kurz meine ersten Erfahrungen, dann kommen meine zwei/vier Fragen.

1.Brand: Birne
Maische machen, brennen, verdünnen, kosten. Brennen war natürlich super aufregend, reichlich Vorlauf abgenommen, aus 8 Litern Maische knapp
400ml Birenenschnaps mit 40%, lecker und aromatisch

2.Brand: Pflaume
Maische machen, brennen verdünnen, kosten.
Brennen lief viel routinierter ab. Das mit Vor-
und Nachlauf hab ich raus. Aus nur 4 Liter Maische ebenfalls knapp 400ml Pflaumenschnaps mit 40%, sehr gut zu trinken, Aroma ja, aber weniger deutbares Aroma.

3.Brand Kiwi
Fehlschlag. Die 2 Liter Maische waren mit 24Std.-Turbohefe angesetzt, haben in den ersten Stunden auch ordentlich losgelegt. 30 Std. später war von Gärung nichts mehr zusehen. Die Maische war süß und lecker. Beim Brennen passierte bis ca 90°C nichts. Dann kam in einem Guss die Kiwimaische aus dem Rohr. Heiß und immer noch lecker. Ich wollte aber Schnaps!

4.Brand Granatapfel
Steht noch bevor. Hab schon gehört/gelesen, es soll nicht so toll schmecken.
Die 2 Liter Maische haben nun gegärt. Wieder mit 24Std.Hefe. An Leckerheit ist die maische nicht zu überbieten (bis auf die Hefenote jetzt).
Ich hab angst das süße Gebräu zu brennen. Mit einem normalen Alc-messer gemessen: Ist aufgeschwommen! -> keine Alkohol drin.

Soweit meine Erfahrungen.
Jetzt meine Fragen:

1. Was ist mit meiner Kiwimaische los und droht das Selbe meiner Granatapfelmaische?

2. Kann ich der süßen Maische einfach (sagen wir mal 1:1) Hochprozentigen zugeben und dann brennen, damit ich einen aromatischen Schnaps bekomme? Oder einfach nochmal Hefe zugeben?


Thore, Hamburg
21.Nov.2017 21:34:03



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Helge Schmickl