Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 590 von 4258:

habe in sachen brennen angesetzter nüsse
drei fragen:
1. verdünnen vor dem brennen, 40 % igen ansatzgutes erscheint mir logisch sowie es im handbuch (schmickl-pleterski) erste ausgabe auch steht. weil man beim brennen 80,00 % destillat bekommt und runterverdünnen muß mit viel wasser auf 42 % damit wird auch das aroma mit verdünnt.
2. filtern vorm brennen ist das wiederlegt ??
früchte und kräuter gekocht bringen unangenehme geschackstoffe ins destillat.
3. ich gehe davon aus das die grundregel 1/3 Nüsse auf ein liter 50% Alkohl gilt oder ist meht besser.
warte mit spannung auf antwort .
ps. zusatzfrage kann eine milchkanne als brennkessel dienen. milchkannen sind wenn ich mich nicht irre aus aluminium .


julius, deutschland
17.Jun.2003 13:12:25


    ad 1: Es ist genau umgekehrt: Verdünnen Sie keinesfalls VOR dem Destillieren, dies führt zu einem Aromaverlust. Wird der hochprozentige Alkohol hingegen im nachhinein verdünnt, führt dies zu keinem negativen Einfluß auf das Aroma.
    ad 2: Ja, das Filtrieren vor dem Destillieren führt dazu, daß einerseits eine Menge Alkohol aus den Früchten verloren geht, weiters haben Sie viele Aromen in den Schalen der Früchte, diese würden beim Filtrieren verloren gehen. Wenn man jedoch Feststoffe mitbrennt, so ist unbedingt darauf zu achten, daß diese nicht anbrennen, andernfalls würde ein Anbrenngeschmack entstehen. Die unangenehmen Geschmackstoffe der Früchte die Sie meinen, sind erst im Nachlauf vorhanden, diese entstehen immer, ob filtriert oder unfiltriert.
    ad 3: Die Mischung paßt genau. Mehr ist besser gilt nur bei Früchten. Nüsse und Kräuter sollten Sie jedoch nicht überdosieren, dies ergibt einen zu intensiven, z.T. bitteren Geschmack.
    Es spricht nichts gegen eine Milchkanne aus Aluminium. Neueste Untersuchungen einer US-Universität haben ergeben, daß dadurch keinerlei Gifte entstehen, welche angeblich Altzheimer verursachen sollen.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl