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Prozentmessung während des Brennvorganges

Monthyburns am 22.09.2018 19:00:15 | Region: Europa

Nabend in die Forenrunde,


ich hab heute mal mein "Konstruktion" in Betrieb genommen. Dazu gabs leckeren BiWa Tafelwein, gesamt 3l.

Für einen ersten Testlauf sollte das reichen.


Als Ergebnis bleibt zu vermelden, dass des dicht ist, der Liebigkühler das tut, was er soll (trotz geringer Diff zwischen Aussen und Innen CU Rohr). Gekühlt hab ich mit 20l Eimer, 2x 1,5 Wasserflaschen gefroren und einer Aquarienpumpe.

Erhitzt wurde auf Hockerkocher, der dafür eigentlich viel zu groß (KW) ist...aber ab 60 Grad hab ich dann über das Ventil an der Gasflasche runtergeregelt.


Als Erkenntnis bleibt zu vermelden, dass ich mein Thermometer genauer positionieren muss, da die Gradzahlen hinten und vorne nicht stimmten.


Das Destillat kam gleichmässig raus, daher soweit ok. Erstaunlicherweise stank der BiWa Wein nicht nach Schwefel.

Auf der Uhr standen 65%. Unter 50% hab ich dann aufgehört. Ergebnis bis dahin wanderte in den Tank meiner S51...brennen tut's ja :)


Nun zum Problem(chen):


Ich hab ein Alkometer zum Spindeln, in das ja doch erstmal eine ordentliche Menge Destillat rein muss, damit ich überhaupt nen Wert habe der Stärke des Endproduktes.

Daher muss ich also ne weile brennen, um den ersten Wert zu erhalten. Dann schüttet man das ganze hin und her, damit man spindeln kann. in der Zeit läuft das Destillat weiter und man fängt von vorne an.


Daher finde ich es immer spannend zu lesen, dass ja empfohlen wird, dauernd zu kontrollieren und bei erreichen % x zu trennen.

Ich kann mir nur vorstellen, das mit einer dauerhaften Messung zu bewerkstelligen.

Also die Konstruktionen, wo das Alkometer in einem CU Rohr hängt und dann mit Überlauf und separatem Ablassventil getrennt werden kann.

Außerdem vermindert es die "Sauerei" beim mehrmaligen Befüllen des Messrohres, weil ja dauerhaft gemessen wird.


Falls ich was grob falsch interpretiert habe, freue ich mich über Anregungen oder Tip(p)s.


Gruß und schönes WE,


Monthy







RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

Burner am 23.09.2018 12:07:53 | Region: Southeast

Refraktometer heisst das Zauberwort. Oder Vorlage.

RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

Mike am 23.09.2018 06:08:17 | Region: Irgendwo

Ist der Messzylinder im ersten Bild Deine Konstruktion? Der sieht wirklich gut aus und ist mal eine richtig kreative Verwendung von Fittingen. Super!


Ich persönlich finde allerdings, dass diese Konstruktion ein paar praktische Nachteile hat. Ich sehe z.B. nicht das Destillat darin. Sollte mal etwas schiefgehen und Pampe mit in den Kühler gelangen oder eine Trübung auftreten, versaust Du Dir eventuell eine Menge Feinbrand, weil Du ja zumindest mal die 100-200 ml im Zylinder brauchst. Ich müsste bei mir für die Vorrichtung ein extra Regal bauen, weil das Ding nicht unter den Kühler passen würde. Mein Topf steht ja auf dem normalen Küchenherd. Da habe ich am Ende des Liebig vielleicht 20 cm bis zur Arbeitsplatte.


Mit der Genauigkeit ist es auch so eine Sache. Meinen Topf kann ich mit maximal 8 Litern füllen. Da sind 100 bis 200 ml Destillat schon eine Menge. Du misst also einen zu hohen Prozentwert und hast unter Umständen zu viel Nachlauf drin. Man müsste auch testen, wie gut sich das Destillat bei einer sehr langsamen Befüllung überhaupt durchmischt.


Zum Ende fraktioniere ich ziemlich großzügig. Ich muss also eh die Gefäße wechseln und rumfummeln. Da kann ich dann auch schnell mal eine Ladung in den Messzylinder kippen. Bei größeren Anlagen ist das aber eine feine Sache.


RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

der wo am 23.09.2018 08:32:44 | Region: da wer
Was stimmt denn nicht an deinen Gradzahlen? Schon mal Wasser destilliert?

Diese Konstruktion nennt man Vorlage (nicht Refraktometer!). Unnötig, wenn man ein (funktionierendes) Thermometer hat. Das zeigt einem ja den Alkoholgehalt viel schneller an.

Manche empfehlen aber übrigens auch, alles in kleine Gläschen zu sammeln und dann nach Geschmack zu entscheiden ;-) Anstelle nach % oder °C.

Und doppeltbrennen, wenigstens bei Weinstärke.

Hier ein Test, ob in einer Vorlage eine Trennung der Fraktionen gewährleistet bleibt:

https://www.youtube.com/watch?v=E75rEcijWjQ

RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

Monthyburns am 24.09.2018 02:02:42 | Region: Europa

@der wo,


mein Thermometer habe ich schlicht "verpeilt", vorher zu markieren auf die richtige Einstecktiefe. Da ich den Wein schon heiß hatte, war ein nachmessen, wo genau die Unterkante vom 90° V4A Bogen beginnt, nicht mehr möglich und so hab ich's nach Gefühl reingesteckt. Da ich's mit Gefühlen nicht so habe, sind die Messwerte dementsprechend. :)


Denke, beim nächsten Mal hab ich die passende Tiefe und diese dann dauerhaft markiert.


Wie gesagt...absoluter Beginner.


Aber immerhin keine Undichtigkeiten erkannt. Allerings kam aus dem Auslauf neben dem Destillat auch ordentlich "Druck" in kleineren Stößen. Sollte mir das nun sagen, dass mein Kühler nicht ausreicht oder ist das normal? Werde ich beim nächsten Lauf beobachten.



Danke euch für eure Tip(p)s bisher.


Monthy

RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

Burner am 03.10.2018 14:28:41 | Region: southeast

Der Wo hat natürlich recht. Da habe ich zu schnell geschrieben. Das ist eine Vorlage, klar, ich würde zum Messen trotzdem ein Refraktometer nennen, du hast mit einem Tropfen Destillat in Sekunden einen zuverlässigen Alkoholwert ermittelt.

RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

Monthyburns am 23.09.2018 11:38:36 | Region: Europa

@ Mike,


nee..das Bild zeigt nur das System der dauerhaften Messung, wie es von vielen angewendet wird. Daher dient es nur exemplarisch, um zu verdeutlichen, wie es andere machen. Ich denke, drauf rum, es mir nachzubauen. aber möglichst klein, dass meine Spindel mit minimalem Destillat grad so schwimmen kann. Unten noch nen kleinen Hahn, um den VL zu trennen.


Beim Refraktometer dachte ich immer, es ist nur für den Zuckergehalt, nicht für den Alk Gehalt. Nun ja, Anfänger halt.


Danke für die Antworten.


Gruß,

Ralf

RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

aragones am 25.09.2018 11:28:26 | Region: musterländle

Hallo Monty,


Eintauchtiefe heißt nicht unbedingt das das Thermometer exakt an der Stelle des Dampfabzweiges liegt

Manche Thermometer müssen mehr oder weniger bis zur gemessenen Temperatur ins Medium eintauchen.

wenn sie nur wenige cm ins Medium eintauchen bleibt die Temperatur hängen ...

vermute das war bei dir eher der Fall !


siehe auch

https://www.schnapsbrennen.at/fe9997


oder Suchfunktion "Eintauchtiefe"


gruss Aragones





RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

Monthyburns am 25.09.2018 08:46:38 | Region: Europa

Einen schönen guten Abend an alle.


@aragones,


ich werde mein TFA zuerst einmal testen mit Wasserdampf, um dann die passende Eintauchtiefe zu ermitteln.

Wenn das passt, werde ich beim nächsten mal weniger stark aufheizen. 

Die Messposition ist ja laut Buch an der oberen Stelle des Steigrohrs. Da ich sowas im eigentlichen Sinne nicht habe (Potstill), messe ich am oberen Ende des 90° V4A Bogens bzw sollte da messen...:)

Der Hockerkocher ist viel zu groß und daher denke ich, ich habe am Anfang viel zu schnell erwärmt. Beim nächsten mal minimiere ich die Gaszufuhr wieder direkt an der Flasche. 



Besten Dank für die Antworten und schönen Abend,

Monthy

RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

Speedy am 26.09.2018 08:52:27 | Region: im Brennkessel

Dein Hockerkocher sieht nicht gerade vertrauenserweckend aus, hoffentlich funktioniert wenigstens die Zündsicherung^^.

Bist du dir sicher das die Luftzufuhr soweit auf sein muss?

Ich dürfte in etwa die selbe Größe haben (8,8KW), und bei mir hab ich 4mm Spalt für die Luftzufuhr.

Sobald man an die 1cm kommt merkt man das es zuviel wird.... bei dir dagegen sind es einige Zentimeter.

Deine Flamme ist auch blitzeblau das zeugt von hoher Sauerstoffzufuhr.


Ich sehe zwar nur ein Fenster aber das ist geschlossen.

Ich würde dir dringenst raten alle Fenster aufzumachen und auch die Tür, nicht das du plötzlich mal daneben liegst.

Vieleicht hast du deshalb auch soviel Spalt für die Luft am Kocher???


Bei optimaler Einstellung der Gaszufuhr ist das Rädchen vom Brenner bei mir knapp virtel aufgedreht (ca. ab einer dreivirtel Umdrehung ist schon das maximum der Gaszufuhr) erreicht und das langt für ein 30l KEG mit Kolonne wo nochmal orgentlich Wärme verloren geht. Ok die Kolonne ist gut isoliert und auf dem Fass ist eine Decke platziert.

Ich glaub da solltest du ordenlich runter gehen mit der Flamme, die Teile machen schon ordentlich Wärme.

Bist du dir sicher das deine 20L Wasser incl den zwei 1,5er Flaschen mit gefrorenen Wasser zur Kühlung ausreichen?

Du schreibst ja selbst das, das Destillat Druckweiße aus dem Kühler kam... also Brenner weiter runter drehen und evt. für mehr Kühlwasser sorgen. Brennen braucht Zeit, so ist das nunmal... Selbst mit 54er Kolonne dauern 20Liter mal eben 5Std wenn man nicht über der Leistungsgrenze der Anlage brennt.


Kleine Story...

Ich habe selbst mal gestaunt als der Brenner nicht mehr angehen wollte, und das Feuerzeug aber auch nicht^^.

Als ich ins Freie gegangen bin funktionierte das Feuerzeug aber. Trotz das ich ein Fenster leicht auf hatte hat mir der Kocher den ganzen Sauerstoff aufgefressen. Seit dem ist bei mir alles offen was nur geht!

Die Teile sind normalerweiße auch nur fürs Freie zugelassen, also aufpassen!!!


Ich möchte keinen Moralapostel spielen, hab aber kein Bock morgen was davon in den Medien zu lesen.

Die Gesetze sind schon verschärft, und auf sowas warten die doch nur.

RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

Monthyburns am 27.09.2018 11:29:33 | Region: Europa

@ Speedy,


du hast vollkommen Recht. so in dem Rahmen 8KW ist der auch. Ursprungsverwendung war PÖL Filterung, da konnte es nicht groß genug sein. Auch da hab ich im Keller mit dem Kocher gearbeitet und bei passender Belüftung war es ok.


Auf dem Bild sieht man ein Fenster, richtig. 2 Türen im selben Raum (eine Außentür) waren jedoch komplett auf.

Allerdings kann ich am Brenner auf Minimalzufuhr gehen und selbst dann ist die Abgabe noch zu hoch. Daher zusätzlich noch an der Flasche minimiert.


Wie gesagt, allererster Test, ob es überhaupt geht. Dass da noch Potential ist (in meinem Fall viel), ist klar. :)


Wenn Thermometer Postion ermittelt, teste ich nochmal mit altem Wein.


Danke für die Antworten und Gruß,

Monthy



RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

Monthyburns am 27.09.2018 11:38:27 | Region: Europa

nochmal @ Speedy,


Nachtrag zu deiner Frage wegen der Kühlleistung.


Pumpe lief auf kleiner Stufe, da ist noch Luft, was die Umwälzmenge angeht. Aber gibt es einen Richtwert, wo man die Temperatur des Destillates einschätzen kann?


Ich hab die nicht gemessen (beim nächsten mal), aber es heißt ja, je kühler das Destillat aus dem Rohr kommt, desto besser.

Wenn man nun mit Anschluss direkt an Leitungswasser ginge (ohne Eis als Hilfmittel), dann wäre aus meiner Sicht ja nicht viel weniger als 10° Temperatur im Idealfall drin.


Monthy

RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

aragones am 27.09.2018 03:21:14 | Region: musterländle

Hi Monthy,


Speedy und ich hatten bezüglich Kühlwasser Verbrauch da kürzlich hier darüber diskutiert

siehe.

https://www.schnapsbrennen.at/7589b9


da findest du unsere Erfahrungswerte...

mein letzter Erfahrungswert mit Regenwasser und und ca. 2..3 Meter natürliches Gefälle, offener Kreislauf ( von einem Regenfass ins andere) für 30 Liter Keg mit 25 liter ca 250 Liter .


Destillat sollte idealerweise mit ca. mit Raumtemperatur bzw 20 Grad raus kommen.

Dann stimmt zum einen die Messing in der Vorlage halbwegs .. zum anderen ist die Verdunstungsmenge ( Angle-Share - bis Explosionsgefahr) geringer...

Ich schaffe das aber je nach Kühlung - speziell gegen Ende der Destillation mit 200 Liter im geschlossen Kreis nicht mehr ...

Deine Kühlwassermenge erschien mir auch sehr optimistisch..

Probieren und Optimieren geht über Studieren...... Mit Thermodynamik und Wärmelehre etc ließe sich das alles auch ausrechnen.. ist aber schon zu lange her das Studium drum probiere ich lieber wieder :-)

Gruß Aragones




RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

der wo am 27.09.2018 05:16:14 | Region: da wer
Bei Wasser sollte das (bei Seehöhe) immer 100°C anzeigen, egal in welcher Position. Du kannst damit also keinesfalls deine Position eichen. Und so viel macht die Position meist nicht aus, um hinten und vorn nicht stimmende Messwerte zu erklären. Aber mal schauen. Zu tiefe Position führt zu zu hohen Werten und vice versa.

Dein Kühler ist ja eigentlich groß genug. Versuch ihn mal mit weniger Wasser laufen zu lassen. Wenn das nicht gegen die Stöße hilft, steck locker ein Stück Edelstahl- oder Kupferschwamm locker unten rein oder ein Kupferdraht von unten nach oben. Das Destillat muss nicht kalt werden. Ich hätte kein Problem mit 30°C warmem Destillat. Du solltest hier mal in die Suchfunktion "huffing" eingeben.

Vielleicht liegt es aber auch daran, daß der Kühler fast waagrecht steht. Das Destillat also zu langsam wegfließt.

RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

Monthyburns am 27.09.2018 08:07:50 | Region: Europa

Hi @all,


zunächst mal freue ich mich sehr über die vielen hilfreichen Antworten von euch allen.

Auf den Hinweis von Speedy hin habe ich heute nochmal das Gemisch vom Hockerkocher geprüft und korrigiert. Danke dafür..war wirklich voll offen, daher max Sauerstoff. Hab das jetzt so konfiguriert, dass ich mit wesentlich kleinerer Wärmeabgabe brennen kann.


Weiterhin das Thermometer vom Messpunkt ausgemessen und markiert, weiß ich also schonmal, bis wohin. Auch das wiederholte Lesen des Buches ist hilfreich, dann hätte ich einiges anders gemacht. Aber so ist das, wenn man es ausprobieren will und gefährliches Halbwissen hat oder die Hälfte falsch im Kopf :)


@der wo,

mit dem Gefälle des Kühlers ist durchaus ein gutes Argument. Ich dachte eher, wenn es zu steil abgeht, hat der Liebig nicht genug Zeit zum runterkühlen (jaja, Naivität) :)


Ich denke, ich werde zum WE nochmal paar alte Billigweinvorräte suchen oder 2x Packen kaufen und das Ganze erneut testen.


Versuch macht kluch.


Vielen vielen Dank nochmal an alle und schönen Abend,


Gruß,

Monthy

RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

Monthyburns am 07.10.2018 21:00:50 | Region: Europa

Nabend an Alle,


ich zerre den Thread nochmal hoch. Habe letztes We nochmal einen Brennlauf gemacht.


Medium: 3l Glühwein (ja, der war noch über..:))

Da der nur 7% hatte, hab ich bissl mit Ansetzschnaps auf ca 13% gebracht.


Setup: hab den Liebig auf Gardena umgelötet und nutze nun mein Regenfass mit 200l.... besser als 20l beim letzten mal :)


Die Maische hab ich dann wie beim letzten Mal mit dem Hockerkocher erhitzt. Diesen hatte ich ja sauerstofftechnisch besser eingestellt. Das Thermometer hatte ich vorher justiert und die Messspitze sollte nun eigentlich korrekt messen.


Der Brennverlauf war auch soweit erstmal ok. Bis 65° hab ich schnell erhitzt. Danach direkt auf sehr kleine Flamme gedreht und beobachtet, wie sich der Temp. Anstieg fortsetzte. War alles gut, bis ich in den Bereich kam, wo es ja spannend wird. Bis knapp über 80° war der Anstieg kontinuierlich und nachvollziehbar. Aber dann hab ich echt gedacht, ich hab einen Augenfehler... Temp sprang von 81 auf 87° (nein, kein Messfehler).

Ab dann war der Anstieg wieder normal. Daher hab ich dann statt bis 91° bis 97° gebrannt. Irgendwie passt das aber alles nicht sonderlich zusammen.


Das Destillat hatte im (erahnten) Mittellauf um die 65%. Alles nach 97° (den angenommenen 91°) hab ich dann abgetrennt und entsorgt.


Das 65% Destillat hab ich mal auf 43% runterverdünnt. Danach noch mit dem Milchschäumer ne zeitlang Sauerstoff reingerührt und ich muss sagen.... hab schon schlimmeres versucht :)


Ändert nix am Problem. Ich hab echt keinen Plan, wie es so einem Temp Sprung kommen kann. Überlege daher, mir nen Analoges Laborthermometer zu holen statt dem TFA.


Werde jetzt meine erste richtige Maische ansetzen. Wird eine Apfelmaische. Welches Rezept, muss ich noch hier im Forum lesen oder im Buch. Aber wenigstens ist der Verlust verschmerzbar, da es EhDa Äpfel sind... :)


Gruß und schönen Abend,

Monthy




RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

der wo am 08.10.2018 22:41:38 | Region: da wer

Ich verstehe nicht, wo das Problem ist. Daß die Temperatur so schnell ansteigt, ist normal bei nur 13% im Kessel. Und daß bis 91°C noch nicht viel gekommen ist, ist bei 13% auch normal.

13% brennt man doppelt. Und von 13% auf 65% bis 97°C ist auch irgendwo im normalen Bereich.


RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

Monthyburns am 09.10.2018 16:10:21 | Region: Europa

Hallo "der wo",


das da an Menge nicht viel rauskommt, ja keine Frage.

Mir gehts nur um folgendes:


Laut Buch sollte das meiste zwischen 81 bis 91° ablaufen und in dieser Temperaturspanne gleichmässig steigen (wenn der die Flamme nicht wild hoch und runtergeregelt wird). Bei mir ging es gleichmässig bis ca 81° und dann ohne zutun fast auf Schlag auf ca 87° Heißt, ich habe einen Großteil des eigentlichen Brenntemp Bereich "übersprungen". Flamme war minimal eingestellt. Das da statt 9L nur ca 3 drin waren, kann also ggf solche Schwankungen auslösen? Ich bin ansonsten mit den 65% bei angenommenen 12-13% im Wein völlig zufrieden bzw hatte da keinerlei Erwartungen.... Primär gings mir bei dem Lauf eher drum, mein Thermometer so eingestellt zu haben, dass ich diesem "trauen" kann. Dabei bin ich stand jetzt noch keinen Schritt weiter :).

Nun, Apfelmaische ist angesetzt und Gärung hat begonnen. Damit kann ich dann weitertesten, auch wenns dann schon gute Maische ist. Aber von nix kommt nix.



Destillieren - Yoga für Männer!


Gruß,
Monthy


RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

HaioPaio am 09.10.2018 21:33:01 | Region: Terra

Monthy


81Grad entspräche ca. 81,5% Destillat. Das ist noch kein stabiler realistischer Wert.
Da ist der Destillatdampf sicher noch nicht stabil und inhomogen. Die Messung ist noch nicht aussagefähig.


87 Grad entspricht ca. 68,5%. Das sieht schon realistischer aus. Hier geht die Destillation los. Der Dampf ist schön gleichmässig vorhanden, so dass seine Temperatur auch sauber gemessen werden kann.

Die Siedekurve für ein Ethanol Wasser Gemisch an der man das ablesen kann findet sich im Buch. In 300m Höhe über dem Meer kocht Wasser und Alkohol ca. 1 Grad früher. Auch die täglichen Luftdruckschwankungen machen im Extremfall ein paar zehntel Grad aus.

Im Internet gibt es auch viele Diagramme, diese sind aber oft nicht für Alkoholgehalte in %Vol korrigiert sondern gelten für %Gewicht. Das macht ggf. einiges aus.


Ich habe ein Digitalthermometer gekauft, das möglichst schnell auf Änderungen reagiert. Die meisten Digitalthermometer zeigen leider bis zu 30 Sekunden zeitverzögert an. Das kann so manchen scheinbaren Sprung erklären.


Ich habe mein Thermometer folgendermassen kalibriert:

Reines Leitungswasser längere Zeit kochen und dampfen lassen. Nach einer halben Stunde stabiler Hitzezufuhr und stabiler Anzeigetemperatur den Messwert aufschreiben. Im Internet schauen bei welcher Temperatur bei welcher Temperatur auf meiner Höhe die Siedetemperatur von Wasser liegt.

Mein Thermometer zeigt 0,5 Grad zu wenig an. Das ist akzeptabel für das Geld. Dieses halbe Grad macht zusammen mit der Korrektur für die Höhe oft viel aus.
Wenn du nun weisst um wie dein Anzeigefehler ist, musst du den natürlich bei allen zukünftigen Messungen berücksichtigen.

Dann habe ich 38%igen Doppelkorn genommen und destilliert.
In der Phase in der die Dampftemperatur ziemlich stabil ist und nur wenig steigt, versuche ich 80 ml Destillat zu sammeln. Ich schreibe alle 5 Minuten die Temperatur auf bis die 80 ml voll sind. Dann stelle ich die 80 ml zur Seite.
Sagen wir mal das wären 10 Messungen gewesen. Ich zähle alle 10 Messwerte zusammen und teile die Zahl durch 10.
Das ergibt die mittlere Dampftemperatur für die 80 ml.
Nun giesst du die 80 ml in eine passendes 100ml Glas- oder Kunststoffzylinder und steckst ein Aräometer (Alkoholspindel rein). Bitte stelle das Ganze für eine Stunde in einen Raum mit möglichst 20 Grad Temperatur.
Dann kannst du den Alkoholgehalt ablesen.
Falls die Temperatur von 20 Grad abweicht, kannst du Spindeln mit eingebautem Thermometer benutzen oder Korrekturkurven aus dem Internet benutzen. Als Daumenregel für kleine Abweichungen nimmst du einfach an dass die Spindel pro Grad zu kalt einen %Punkt zu wenig anzeigt. Bei zu warm natürlich umgekehrt.

Aus der Siedekurve für ein Ethanol Wasser Gemisch ermittelst du die Dampftemperatur für diesen Alkoholgehalt.
Das muss genau der mittleren Temperatur entsprechen, die du vorher errechnet hast. Bitte nicht vergessen den bekannten Messfehler und den Ausgleich für die Meereshöhe zu beachten.

Wenn das alles passt, kannst du deinem Thermometer trauen.


RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

aragones am 10.10.2018 08:12:59 | Region: Musterländle
Hallo Monthy,

Keine Sorge deine Augen sind in Ordnung und auch dein Thermometer.

Wie DERWO schon geschrieben hat ist das alles im normalem Bereich.

Mir ist bei meinen ersten Brennversuchen auch die Temperatur auch zwischen ca 80 Grad und 86 Grad durchgeschossen.

Die Erklärung dazu ist:

Bis ca 80 Grad geht die Heizleistung komplett in die Erwärmung der Maische.( Thermometer misst nur heisse Luft)

Ab ca. 80 Grad beginnen sich zaghaft die ersten niedrigflüchtigen Stoffe zu verdampfen.
Mit Ereichen der für den % Gehalt der Maische typische Siedetemperatur der Maische ( siehe Siedediagramm im Buch) bei 13 % ca.

86-87 Grad) geht dann die komplette Heizleistung in die Verdampfung und es fällt schlagartig mehr Dampf an.

Speziell bei einem kurzen Steigrohr kommt es dann zu diesem Temperatursprung auf die dem % Gehalt typische Siedetemperatur (

ich nenne es mal Einrastemperatur)

Danach steigt die Temperatur nur langsam an (Verdampfen bist % Gehalt der Maische sinkt.. Erwärmung bis erneute Siedetemperatur

erreicht.. wieder verdampfen ( in unendlich kleinen Schritten).

Ich hab zum einen eine Temperaturmessung der Maische im Kessel installiert um immer zu wissen wo ich da stehe. Zum anderen hab ich

mein Steigrohr (28mm, ca. 20 cm hoch) locker Edelstahlschrubber gefüllt. Damit steigt der Dampf nicht so
schnell durch das Hindernis zum anderen braucht es erst noch eine Weile bis sich die Füllung erwärmt hat.
Somit habe ich in dieser Phase etwas Reflux und etwas ( vielleicht auch nur minimal?) bessere Vorlaufabtrennung.

Auf alle Fälle ist der Anstieg der Dampftemperatur von 80 Grad bis zur Siedetemperatur des Gemisches etwas in die Länge

gezogen.

Ich trenne mittlerweile auch großzügig erst  deutlich nach 81 Grad ab.

Zwischen 80 Grad und der „ Einrastemperatur“  (je nach % Gehalt der Maisch zwischen 83 und

86  Grad) kommen so ca. 50 - 200 ml.  Bei 25 Liter Maische und einer Ausbeute von ca.
5 Litern mit 65 % Mittellauf und ca. 5 Liter Nachlauf mit 30%  sind ein paar ml Vorlauf mehr oder weniger zu vernachlässigen.

Ich rate dir erst noch mal eine Zucker/ Maische mit Turbo anzusetzen und mit dieser etwas zu „trainieren“. Die kannst auch ohne

Aromaverlust mehrfach brennen und hast dann mit jedem Brennvorgang einen besseren bzw. saubereren Neutralen.

Hoffe für etwas Klarheit gesorgt zu haben .

Gruß Aragones



RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

der wo am 10.10.2018 12:32:31 | Region: da wer

Du hast halt keine Turbomaische gemacht, daher weniger vol%, daher höhere Temperaturen. Eine reine Ethanol-Wasser-Mischung mit 13% Alkohol würde laut Physik sogar erst bei 91°C beginnen, theoretisch!, praktisch gibt es dann noch den Einfluss der Rektifikation (am Anfang der Destillation ist dieser Effekt sehr groß. Bei einem ziemlich leeren Kessel übrigens auch) und den des Vorlaufs. Beide reduzieren die °C bzw erhöhen die %.

Das Thermometer überprüfst du am besten, indem du eine Destillation machst und von Anfang bis Ende alle 100ml Destillat die Temperatur notierst und den Alkoholgehalt misst (das Alkoholmeter solltest du aber vorher mal mit einer gekauften, ungesüssten Spirituose überprüft haben). Dann vergleichst du deine Werte damit:
https://homedistiller.org/forum/download/file.php?id=5243&mode=view
oder
https://homedistiller.org/theory/theory/strong
Wenn nur 3l drinnen sind, musst du viel weniger Gas geben, als bei 9l. Hat aber mit deinem Problem glaub ich wenig zu tun. Wenn es denn ein Problem gibt.

Gut zu wissen wäre noch, was dein Thermometer bei Wasserdestillation anzeigt.

RE: Prozentmessung während des Brennvorganges

Monthyburns am 10.10.2018 14:31:11 | Region: Europa

Hallo und zuerst vielen vielen Dank für eure Antworten.


Diese sind sehr ausführlich und sehr informativ. Zumindest weiß ich jetzt, was ich bisher so alles falsch mache/gemacht habe. Ich nutze zum Messen ein TFA 30.1040 und es reagiert aus meiner Sicht sehr schnell auf Temperaturveränderungen.

Kalibrieren werde ich es jetzt mit Wasser einmal gescheit. Ich denke allerdings nicht, dass es ein Fehler der Hardware ist, eher ein "PEBKAC" Fehler (Bedienerfehler).

Der Testlauf war wirklich nur mit ca 3L und eben knapp 13% in einem Brutto 10L Topf (ca 8,5l befüllbar)

Nachblickend betrachtet machen die ganzen detaillierten Hilfen aus meiner Sicht sehr viel Sinn bzw es erschließt sich dem Newbie, der ich ja bin, das bisherige Scheitern :)


Ich möchte mich daher auf jeden Fall sehr bedanken für die umfassende Hilfe bisher im Forum. War so nicht absehbar, da wahrscheinlich auch vieles schon x-fach "durchgekaut" wurde.


Als kleiner Erfolg bleibt zu vermelden, dass meine erste Maische zumindest schonmal gärt. Auch das war nach den ganzen Beiträgen, die ich hier bisher gelesen habe, nicht zwingend ein Selbstläufer. Ich habe mich bewußt für "richtige" Apfelmaische entschieden, auch wenn es wohl die meisten eher ohne ganze Äpfel machen, sondern eher nur mit dem Saft machen. Habe geviertelt, entstielt und dann grob geraspelt. Als Hefe habe ich Prestige Fruchtschnaps Hefe genommen. Bisher gärt es ordentlich und gleichmäßig.



Gruß und Dank an alle,

Monthy