Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 4327:

    Hallo,

    ich habe aus Weintrauben einen Edelbrand hergestellt, der aber leider relativ geschmacklos geworden ist. Jetzt habe ich ca. 5 Liter 42 prozentigen Brand und würde gerne Ouzo daraus machen. Allerdings steht im Buch und hier im Forum, dass man Ouzo aus Wein herstellen sollte und dann ca. 30g Anis pro 1,5 Liter verwenden soll.

    Ich würde meinen Brand aber jetzt nur ungern wieder verdünnen. Wieviel Anis brauche ich denn pro Liter 42prozentigem, oder gibt es einen zwingenden Grund zum verdünnen?

    Vielen Dank

    Thomas


    Thomas, Deutschland
    24.Nov.2017 18:18:47



    Eintrag Nr. 4326:

    Moin moin allerseits! Grüße aus dem Norden!

    Ich bin motivierter Anfänger in Sachen Schnapsbrennen. (Natürlich mit 0,5-liter-Destille.)
    Ich beschreibe kurz meine ersten Erfahrungen, dann kommen meine zwei/vier Fragen.

    1.Brand: Birne
    Maische machen, brennen, verdünnen, kosten. Brennen war natürlich super aufregend, reichlich Vorlauf abgenommen, aus 8 Litern Maische knapp
    400ml Birenenschnaps mit 40%, lecker und aromatisch

    2.Brand: Pflaume
    Maische machen, brennen verdünnen, kosten.
    Brennen lief viel routinierter ab. Das mit Vor-
    und Nachlauf hab ich raus. Aus nur 4 Liter Maische ebenfalls knapp 400ml Pflaumenschnaps mit 40%, sehr gut zu trinken, Aroma ja, aber weniger deutbares Aroma.

    3.Brand Kiwi
    Fehlschlag. Die 2 Liter Maische waren mit 24Std.-Turbohefe angesetzt, haben in den ersten Stunden auch ordentlich losgelegt. 30 Std. später war von Gärung nichts mehr zusehen. Die Maische war süß und lecker. Beim Brennen passierte bis ca 90°C nichts. Dann kam in einem Guss die Kiwimaische aus dem Rohr. Heiß und immer noch lecker. Ich wollte aber Schnaps!

    4.Brand Granatapfel
    Steht noch bevor. Hab schon gehört/gelesen, es soll nicht so toll schmecken.
    Die 2 Liter Maische haben nun gegärt. Wieder mit 24Std.Hefe. An Leckerheit ist die maische nicht zu überbieten (bis auf die Hefenote jetzt).
    Ich hab angst das süße Gebräu zu brennen. Mit einem normalen Alc-messer gemessen: Ist aufgeschwommen! -> keine Alkohol drin.

    Soweit meine Erfahrungen.
    Jetzt meine Fragen:

    1. Was ist mit meiner Kiwimaische los und droht das Selbe meiner Granatapfelmaische?

    2. Kann ich der süßen Maische einfach (sagen wir mal 1:1) Hochprozentigen zugeben und dann brennen, damit ich einen aromatischen Schnaps bekomme? Oder einfach nochmal Hefe zugeben?


    Thore, Hamburg
    21.Nov.2017 21:34:03



    Eintrag Nr. 4325:

    Frage :
    muss ich die kerne bei mirrabellenschnaps vor dem Brennen entfernen. ????

    Danke für info und wie.


    Krug, Hessen
    21.Nov.2017 15:45:15



    Eintrag Nr. 4324:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,

    ich habe mir die Fragen und Antworten und auch ihr Buch zum Thema Himbeergeist genau durchgelesen und fand alles sehr informativ. Dennoch habe ich Fragen zu diesem Thema. Ich habe einen ca. 73%igen Alkohol aus einer Zuckermaische hergestellt, den Vorlauf bis ca. 81° abgetrennt und bis 91° den Mittelauf gewonnen. Diesen 73% Alkohol möchte ich nun zu Himbeergeist verarbeiten. Dazu möchte ich Himbeeren in diesem Alkohol ansetzen und den Ansatz dann nach ein paar Wochen mit zusätzlichen Himbeeren in dem Kolonnenbehälter abdestillieren.

    1. Kann ich so vorgehen oder muss ich den Ansatzalkohol doch erst noch Verdünnen auf z.B. 45 oder 50%?

    2. Wird es geschmacklich einen Unterschied machen, den Himbeergeist erst nach dem Brennen auf Trinkstärke zu verdünnen?

    3.Entsteht bei diesem Destilliervorgang auch wieder Vorlauf und Nachlauf?

    Ich freue mich auf Ihre Antworten und bedanke mich schon jetzt herzlich!

    Viele Grüße Torsten Schöne


    Torsten Schöne, Deutschland
    15.Nov.2017 12:08:44



    Eintrag Nr. 4323:

    Hallo Herr Schmickl.ich habe vor 4 Jahren ein Seminar bei Ihnen gefolgt. Jetzt habe ich eine Unsicherheit.Ich habe eine Angesetzte von Haselnüsse gemacht mit 40% gescmackloser Alkohol. Jetzt
    möchte ich destilleren wie Seite 113 Ihres Buches.Frage: soll ich jetzt diese 40% Angesetzte verdünnen auf 12%? Vielen Dank


    Cornelius, Holland
    11.Nov.2017 16:01:08



    Eintrag Nr. 4322:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe sogar in NRW Weinstöcke und produziere eigenen Wein.
    Nun habe ich in Ihrem Buch auch den Wein "Wermuth" gefunden. Sie geben in den Rezepten aber auch noch andere Zutaten an.
    Das war mir alles zu kompliziert und ich habe nur Wermuthpflanzen aus meinem eigenen Kräutergarten mit Wasser, Zucker und Turbohefe angesetzt.
    Pflanzenmenge (nur Blätter und Ministiele) nach Gefühl (ca.10 Liter in Wasser) zu 25 Liter Maische aufgefüllt.
    Nach ca. 2 Wochen (19.09.2017) habe ich 16 - 20 % Alkohohl erreicht und anschliessend 10 Liter Wein abgezogen. Der schmeckt in Richtung "MARTINI".
    Der Clou aber ist, dass der Rest auch bis jetzt (05.11.2017) noch bei 11°C im Weinkeller noch blubbert! Das gibt mir zu denken.
    Ist das alles OK?
    Wenn ich den Rest jetzt destilliere, ist das dann mit "ABSINTH" zu vergleichen`?
    Darf man das alles, was ich produziert habe, schadlos trinken?
    --> ist vielleicht auch eine Ergänzung zu Ihren ausgezeichneten Rezepten.
    Dank, dank, dank - oder macht das Krank?


    Hobbywinzer, Deutschland, NRW
    07.Nov.2017 20:40:14



    Eintrag Nr. 4321:

    Sehr geehrte Dra. Malle und Dr. Schmickl,
    Dank ihres Buches 'Schnapps Brennen als Hobby', stelle ich seit 2 Jahren mein Birne und Pflaumenschnapps her, so wie auch mein Weintraubendestillat (Weintreber, Feuerwasser...) in Barcelona.
    Bis jetzt habe ich für die Gärung der Pflaume und Birne das Hefe "Prestige Distiller’s Yeast” benutzt, aber jetzt bietet mir mein Verkäufer das “Alcotec Turbo Yeast Fruit & Grain (Double Enzyme)”.
    Meine Frage ist: kann ich dieses Hefe anstatt das Prestige benutzen?
    Vielen Dank für ihre Zeit und auch für ihr Buch, welches mir viele Momente von Spass und Freude geschenkt hat.

    Jose Manuel Rojo - Barcelona


    Jose Manuel Rojo Ara, Barcelona - Catalunya
    06.Nov.2017 11:09:09



    Eintrag Nr. 4320:

    Sehr geehrter Herr Schmickl
    Ich möchte mit einem Edelstahltopf (maximales Fassungsvolumen 20l) eine Destille bauen und hierbei sowohl einen Schlangenkühler, als auch einen Liebigkühler einplanen. Natürlich nicht zeitgleich, aber so, daß ich auswählen könnte, welches von beiden ich gerade nutzen möchte.

    Schlangenkühler: Welche Rohrlänge sowie welcher Rohrinnendurchmesser ist für oben genannte Topfgröße "mindestens" empfohlen, damit der Durchausgleich ordnungsgemäß über den Kühlerausgang erfolgen kann?

    Liebigkühler: Welche Rohrlänge und welcher Innendurchmesser (jeweils fürs Destillat) ist für die oben genannte Topfgröße empfohlen? Ist für diese Art Kühler relevant, wieviel Volumen (mit Kaltwasser) das Destillatrohr umhüllt, damit eine anständige Kühlung bei dieser Topfgröße erfolgen kann?

    Dies alles würde mich *brennend* interessieren.

    Vielen Dank im Voraus.

    Gruß Ronald


    Ronald, Oberlausitz / Schweiz
    04.Nov.2017 17:14:11



    Eintrag Nr. 4319:

    Hallo wievil angemachte Hefe brauche ich für 25kg. Maische?
    Besten Dank...


    Trachsel Hanspeter, Ungarn
    02.Nov.2017 10:19:33



    Eintrag Nr. 4318:

    Hallo,

    Ich beschäftige mich gerade mit meinem neuen Hobby.

    Kann mir jemand verraten, ob man bei der Herstellung von Neutralalkohohl mittels Turbohefe, Zucker und Wasser einen Säureschutz ( pH Anpassung ) braucht?

    Vielen Dank!


    Stephan M, Bayern
    01.Nov.2017 13:41:14



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