Fachfragen zum Schnapsbrennen



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    Eintrag Nr. 3987:

    Guten Tag .Bezl. Eintrag 3985 .
    In der Tat . den Nachlauf hab ich nicht gefiltert ,
    Sollte ich gleich alles wegkippen ? Was kann
    passieren? Die Weintrauben die im Alkohol lagen
    sollten doch noch Aroma haben ?
    Beste Grüße


    henry, NW
    24.Jul.2014 06:47:05



    Eintrag Nr. 3986:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    ich habe eine Frage bezüglich dem Einstellen eines sinnvollen Alkoholgehalts in unserem Heidelbeergeist. Dieser befindet sich derzeit im Ansatz und soll in 4 Wochen destiliert werden. Grundsätzlich geht es darum, ob wir mehr als 40 vol% einstellen sollen. Unsere bisherigen Erfahrungen waren: Meine Freunde und Bekannten hat es nicht interessiert, ausschließlich Geschmack und Sensorik wurden bewertet und kommentiert.
    Mein Kollege hat hier das Feedback bekommen, das man sich damit abheben muss und das es toll ist, wenn man 41,5% oder 43 % tigen Schnaps/Geist hat.
    Alle Brennmeister die wir kennen (3) haben uns einhellig die Rückmeldung gegeben, dass alles ab 40% geschmacklich egal, bzw. ok ist. Aus deren Sicht war es eher im Bereich Marketing angesiedelt als ein Qualitätsmerkmal.
    Bin gespannt auf Ihre Meinung


    Marc Ring, Hessen/Rhön
    23.Jul.2014 15:05:03


      Sorry, verstehe Ihre Frage nicht wirklich. Da es sich dabei nicht um ein kommerzielles Produkt handelt, ist prinzipiell alles erlaubt was Ihnen schmeckt. Normalerweise sollte ein klares Destillat welches Aroma und Geschmack enthält zwischen 40 und 45%vol eingestellt werden, darunter wird der Geschmack deutlich wässrig darüber deutlich scharf. Üblich sind 43%vol. Ausnahme: Spirituosen die nahezu geschmacksneutral sind wie Korn oder Wodka werden meist mit 39%vol verkauft.

    Eintrag Nr. 3985:

    Guten Tag. ich habe von Bekannten ca 7 kg. Weintrauben bekommen die von einem Angesetzten (Vodka) stammt. Hab 1 ltr. gesammelten Nachlauf aufgefüllt. Dann die Trauben püriert. Möchte das demnächst brennen.
    Wie nennt man dann so einen Brand?
    Beste Grüße


    henry, NW
    22.Jul.2014 16:51:15


      Nachlauf wurde vorher hoffentlich mit Aktivkohle gereinigt. Der Name wäre offiziell Destillationsprodukt, Brand ist es jedenfalls keiner, dafür muss eine Maische destilliert werden.

    Eintrag Nr. 3984:

    Hallo Herr Dr. Schmickl, ich beabsichtige, demnächst eine Zuckermaische zu destillieren und habe dazu eine Frage: kann ich der Maische noch ein parr Likörrester von älteren Ansatzlikören zugeben um zumindest den Alkohol zurück zu gewinnen? Wie verhält es sich dann mit dem Aroma - geht das mit über?

    Kupferstecher, Neutralalkohol
    21.Jul.2014 20:37:52


      Ja, das Aroma geht mit, ähnlich wie bei einem Geist. Daher besser die Liköre vorher mit Aktivkohle behandeln. Wenn dafür zu dickflüssig, in Maische geben, mit Faltenfilter fein filtrieren und das dann mit der Aktivkohle behandeln.

    Eintrag Nr. 3983:

    Hallo Herr Dr. Schmickl,
    nach dem aktuell immer wieder über das Thema Ethylcarbamat zu lesen ist, habe ich mir überlegt CYANUREX bei meinen Zwetschgen und Schlehenbränden auszuprobieren. Mich würde aber vorher die Wirkungsweise und "mögliche Nebenwirkungen" interessieren. Schließlich sind Chlorid und auch Kupfer nicht gerade Gesund in Lebensmitteln. Bleiben diese Stoffe komplett im Kessel zurück oder besteht die Gefahr dass diese ins Destillat übergehen. Wie würde sich der Brand bei optimaler Wirkung geschmacklich entwickeln? Würde das typische Mandelaroma komplett verschwinden oder nur minimiert?
    Vielen Dank im voraus für Ihre Mühen.
    BG Franky


    Franky_begood, Slowenien
    21.Jul.2014 11:44:35


      Es gibt mehrere Methoden um eventuell enthaltene Cyanidverbindungen abzubauen, gleich vorweg, es genügt NICHT eine Kupferanlage zu verwenden und diese jedes mal vor dem Destillieren innen blank zu putzen!
      - CYANUREX®, wie von Ihnen erwähnt: Dieses Kupfersalz wird dem Kesselinhalt (Maische oder Rohbrand) zugegeben, nicht mehr als die empfohlenen Mengen der Packungsbeilage verwenden! Achtung: der Kesselinhalt ist nach dem Destillieren wegen dem hohen Schwermetallgehalt Sondermüll! Darf nicht mehr kompostiert oder dem Biomüll zugegeben werden. das Destillat enthält kein Kupfersalz, sofern beim Brennen nichts übergeht.
      - "Kupferkatalysator": wird so genannt, obwohl es sich nicht um eine katalytische Reaktion handelt. Nichts anders als ein Behälter, ca. gleich hoch wie breit in dem sich ein engmaschiges Kupfergeflecht befindet. Wird zwischen dem Dampfausgang des Domes bzw. letzten Boden der Kolonne und dem Dephlagmator bzw. Kühler geschalten. Strömungsrichtung des Dampfes ist von unten nach oben.
      - "Flüssigreaktor": ebenfalls zwischen Dampfausgang des Domes und Kühler, ist eine beheizte Gaswaschflasche bzw. Gaswaschgefäß (ca. 60 bis 100°C) befüllt mit Kupfer(I)-Chlorid-Lösung. Vorteil: nur der Reaktorinhalt ist Sondermüll, nicht der Inhalt des Kessels. Das Bad kann auch mit etwas anderem gefüllt werden: das Aroma (z. B. bei Birnenspirituosen durch Birnenobst oder -konzentrat oder bei Himbeerspirituosen durch Himbeersirup) verstärken und/oder durch Zusätze von geschmacksverbessernden und -verändernden Stoffen verbessern.
      - für Heimwerker: gesamten Dampfraum oberhalb der Maische mit Kupferwolle vollstopfen.
      - so blöd's auch klingt: Ethylcarbamat bildet sich durch Licht. D.h. den Schnaps dunkel lagern und im Dunklen Trinken ;-)

      Ich würde die Maische bzw. das Destillat jedoch mit Cyan-EC-Test oder Schliessmann Cyanid-Test (Nachfolgeprodukt von Quantofix-Test) testen, ob der Aufwand überhaupt notwendig ist. Das Mandelaroma bleibt erhalten, dieses Aroma muss nicht unbedingt bedeuten, dass nennenswerte Mengen Ethylcarbamat bzw. Cyanide enthalten sind.

    Eintrag Nr. 3982:

    Guten Morgen,
    nach vielem Hin- und Herwälzen von Fachliteratur bin ich immer noch nicht 100 % sicher, welches die geignetste Bauart einer Destille für Geistherstellung ist.
    1. Da ja möglichst viele Aromen ins Destillat hinübertreten sollen, wäre ja alles, was mit Rektifikation zu tun hat, zu unterlassen.
    D. h. keine Kolonne, keine Rektfikationslinse, oder?
    2. Wirkt sich auch ein Dephlegmator negativ aus?
    Denn, so, wie ich es verstehe, sollte ja möglichst alles, was verdampft, ins Destillat, und nicht zurück in die Brennblase, richtig?
    3. Der Helm dürfte dann nicht zu stark abgeflacht sein, damit der Dampf möglichst reibungsarm in das Geistrohr übergeht. Auch richtig?
    4. Gibt es eigentlich Unterschiede, wie die Bauart für Geistherstellung sein sollte, wenn man eine 2l-Destille mit einer, sagen wir mal, 50l-Destille vergleicht?
    Vielen Dank schonmal für die Antwort(en),
    mit besten Grüßen aus dem Norden
    G.B.


    G.B., nördlich der Alpen
    21.Jul.2014 11:00:35


      ad 1) ja, Bedingung sauberer Alkohol, sodass keine Verunreinigungen abgetrennt werden müssen.
      ad 2) ja, Bedingung sauberer Alkohol, sodass keine Verunreinigungen abgetrennt werden müssen.
      ad 3) wenn der Übergang zum Geistrohr breit genug ist, ist das kein Problem.
      ad 4) darauf achten, dass die Verhältnisse Höhe/Durchmesser/Rohrdurchmesser etc. unverändert bleiben, Geistrohr Richtung Kühler nach unten geneigt.

    Eintrag Nr. 3981:

    Hallo Herr Schmickl,
    Ich möchte ein etwas grössere Vorrat geschmackloser Alkohol anlegen.
    Kann ich problemlos, nach völliger Gärung der Zuckermaische, mehrere Portionen g.A.zusammenfügen in einem grösseren Gefäss ?
    Herzlichen Dank !
    Cornelis


    Cornelis Jansen, Bayern
    14.Jul.2014 15:54:31


      Ja, ist problemlos möglich. Hochgradige Maischen sind wegen dem hohen Alkoholgehalt unempfindlich gegen Luft.

    Eintrag Nr. 3980:

    Hallo,
    muss man bei längerem Einlagern (ca. 1 Jahr) einer hochprozentigen Sauerkirschmaische die Kerne bei Gärende entfernen? Wenn ja, muss man sie aufheben, um ein paar beim Brennen beizugeben?
    Danke für die Antwort und beste Grüße,
    Rolfou


    Rolfou, BR
    13.Jul.2014 12:18:57


      Nein, müssen nicht entfernt werden, sofern unzerstört, siehe Buch.

    Eintrag Nr. 3979:

    Hallo Herr Schmickl,
    zuerst einmal vielen Dank für die ganzen Infos aus dieser Seite.
    Ich würde gerne eine Maische mit Himmbeeren aus unserem Garten herstellen in der Menge von ca. 5kg
    Mein Kessel hat ein Volumen von ca. 17 Litern.
    Da der Kessel ja nicht "halb leer" seinen sollte wollte ich fragen ob es möglich ist das Kesselvolumen zu verkleinern zb. mit einem zugeschweissten Edelstahlrohr oder sonst etwas was ich reinlegen könnte.
    Vielen Dank im Voraus!


    Gerhard, Tirol
    11.Jul.2014 20:14:03


      Danke, wir bemühen uns!
      Genau aus diesem Grund können unsere Anlagen mit unterschiedlichen Kesselgrößen betrieben werden, d.h. in einen Anlagentyp passen unterschiedlich große Kessel.
      Das Mengenverhältnis ist bei Ihnen schon extrem ungünstig. Bei 10 Liter in 17-Liter-Kessel könnte es vielleicht (!) etwas nützen, z.B. große Kieselsteine einzufüllen. 5 Liter ist jedoch schon so wenig, dass Ihnen nichts anderes übrig bleiben wird, als tatsächlich einen kleineren Kessel zu benutzen.

    Eintrag Nr. 3978:

    Sg. Herr Schmickl,
    1) Wie und wie lange kann ich eine offene Packung Turbohefe aufbewahren.
    2) Ich habe Marillenlikör angesetzt. Wenn er fertig ist ist der Likör trübe. Wie bekomme ich Ihn klar. (So wie gekaufte Marillenliköre).
    Herlichen Dank im Voraus.


    kochtopfbrenner, Niederösterreich
    10.Jul.2014 17:05:05


      ad 1) gar nicht, angebrochene Trockenhefepackungen sollten luftdicht verschlossen aufbewahrt werden. Durch die Luftfeuchtigkeit werden die Hefen aktiv, sterben aber wegen Nahrungsmangel sofort wieder ab. Erkennbar daran, dass sich in dem vorher feinem Pulver kleine Klümpchen gebildet haben.
      ad 2) Einige Wochen stehen lassen und filtrieren oder abziehen, falls sich die Trübung gesetzt hat.

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