Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
  • Hilfreiche Tipps zur Benutzung
  • Bitte beachten Sie die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Ihrem Heimatland.
    >>> NEUEN EINTRAG HINZUFÜGEN <<<
    Derzeit sind 4258 Einträge in den Fachfragen










































    <<< Seite 56 anzeigen Seite 54 anzeigen >>>
    426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Eintrag Nr. 548:

    sehr geehrter herr schmickl
    ich habe gestern abend eine maische, bestehend aus 8 l heißem wasser/ 8kg zucker / auf 25 l auffüllen und einem päckchen (115g) turbohefe, für einen wodka angesetzt. habe allerdings noch einige fragen:
    1. ich habe einen ph-wert von 5 gemessen; muß ich biogen-m zugeben um in den idealbereich von 3 zukommen?? wie berechne ich die zugabemenge??
    2. muß ich noch andere stoffe wie verflüssiger oder enzyme zugeben??
    3. da es sich nur um zuckerwasser handelt dürfte es doch eigentlich keinen vorlauf geben?! kann ich also das komplette destillat bis ca. 91°C verwenden??
    mit dank im voraus und freundlichem gruß, Thomas M.


    thomas, Kärnten
    14.Mai.2003 09:16:48


      ad 1: Bei der reinen Wasser-Zucker-Vergärung brauchen Sie den pH-Wert nicht zu korrigieren, bei Fruchtmaischen schon. Vorgehensweise zu Korrektur: einfach der Mengenangabe auf der Biogen-Packung folgen, zur Sicherheit nochmals mit pH-Stäbchen prüfen.
      ad 2: Nein, nur bei der Fruchmaische ist Verflüssiger zuzugeben.
      ad 3: Wenn Sie einen Gärspund verwenden, wird es keinen Vorlauf geben. Sie können das ganze Destillat verwenden bis 91°C.

    Eintrag Nr. 547:

    Hallo nochmal
    Erst mal Danke für ihre schnelle Antwort.
    Zu Ihrer Antwort auf 542:
    Ja , das Thermometer sitzt am höchsten Punkt.
    Zu 543: Wieso war zuviel Nachlauf enthalten, wenn nur bis 91 Grad bzw. die letzten gemessenen 100ml 52% betrugen?
    Und:Wie lange hätte die Destillation dauern sollen?
    Probiers nochmal mit gekauften 11% Rotwein aus.Wann sollten 5 Liter fertig sein?
    Und noch eine andere Frage:Habe ausgezeichneten Angesetzten aus Schlehen mit Rum und Schlehen mit Vodka.Von diesen möchte ich jeweils etwas destillieren. Sollte man vorher mit Wasser verdünnen?
    Und Vorlauf kann ja nicht enthalten sein oder?
    Sorry für die vielen Fragen, aber wenn man mit dem brennen erstmal angefangen hat......
    Freu mich schon auf ihre Antworten.
    Gruß Boudelaire


    Boudelaire, Kärnten
    13.Mai.2003 20:55:36


      Zuviel Nachlauf deswegen, weil Ihr gesamtes Edelbranddestillat 62%vol hatte. Wenn man aber eine 15,5%vol Maische destilliert, so hat der gesamte Edelbrand in Summe ca. 52-54%vol. Die 52%vol beziehen sich nicht auf die Konzentration am Ende des Edelbrandes, sondern auf die gesamte Edelbrandfraktion. Sie haben folglich einen Teil des Edelbrandes bereits als Nachlauf abgetrennt, was natürlich schade ist. Auf Grund dieser Tatsache vermute ich, daß die Temperturmessung nicht ganz in Ordnung ist. Denn Sie haben ja bei 91°C mit dem Nachlauf begonnen. In Wirklichkeit dürften Sie aber noch deutlich unter 91°C gewesen sein. Ihr Thermometer zeigt folglich eine zu hohe Temperatur an. Mögliche Ursachen:
      - zu tief eingebaut (laut Ihren Angaben nicht der Fall)
      - In der Anlage bildet sich ein Überdruck (durch evt. zu dünne Rohre)
      Wann 5 Liter fertig sind, ist schwer zu sagen, hängt von Ihrem Brenner ab. Aber im Durchschnitt sollte der Brand zwischen 1 und 1,5 Stunden dauern.
      Die Angesetzten sollten Sie vorher nicht verdünnen und geben Sie die Früchte bei der Destillation mit in den Kessel (am besten in den Dampfraum, über der Flüssigkeit). Wenn Sie gekauften Vodka bzw. Rum verwendet haben, so gibt es keinen Vorlauf.

    Eintrag Nr. 546:

    Guten Tag Herr Dr. Schmickl, ich hatte noch einen alten "Tannespitzen-Aufgesetzten" 40%- 2,25l, den ich nicht mehr mochte. Deshalb habe ich ihn mit zusätzlich 1,5l ausgegorenem Zuckerschnaps (Turbohefe 20%)in einem PotStill abgebrannt. Der Vorlauf begann bei ca.68 Grad, rund 25 cm3. Der Mittellauf fing mit 78% an und bei 92 Grad habe ich auf Nachlauf gestellt und bis 100 Grad abgebrannt. 1200 cm3 Mittellauf mit 69,5% und 900 cm3 Nachlauf mit 15% waren das Ergebnis. Den Nachlauf habe ich in einem Aktivkohlefilter -1500 cm hoch mit Verschlußhahn am Ende- gereinigt. Das Ergebnis war frappierend. Der vorher fuselig riechende und von ätherischen Ölen überzogene Nachlauf war kristallklar und schnckte trotz der 15% angenehm nach Tannenspitzen.
    Danach habe ich 2 Verschnitte gemacht: 1. den 69,5% Mittellauf mit Verschnittwasser ( alle Mg und Ca-Ionen sind entfernt) auf 42% reduziert.
    2. den 69,5% mit dem gereinigten Nachlauf auf 43%. Ergab sich so aus den Restmengen.
    Das Ergebnis: Beide Geiste sind blitzblank und schmecken angenehm nach Tannenspitzen, Ich kann nicht sagen, welcher nun besser ist. In 3 Monaten werde ich wieder testen.
    Meine Frage: Geht das Prinzip auch für andere Nachläufe, denn die Aktivkohle mit 800-450 ger Körnung ist doch hervorragend geeignet Fuselöle zu absorbieren?
    2. Warum verwenden Sie kein Verschnittwasser, sondern Aqua Dest., das schmeckt doch nicht?
    MfG pillepallekarl


    Pillepallekarl, Kärnten
    13.Mai.2003 16:25:12


      ad 1) Ja, alle Nachläufe können mit Aktivkohle gereinigt werden. Läßt man die Kohle allerdings länger (= zumindest einige Tage, je länger desto besser) wirken, so kann der Geschmack vollkommen entfernt werden (z.B. für neue Angesetzte), bei kurzer Ziehzeit wird der Geschmack nur reduziert. Ob allerdings nur der "angenehme" Geschmack überbleibt, hängt von der jeweiligen Frucht (bzw. dem Gewürz o.ä.) ab. Auf jeden Fall vor dem zusammenschütten kosten.
      ad 2) Weil im Destillat der Geschmack durch's verdünnen mit Wasser nicht "mitverdünnt" wird. Außerdem stellen wir aus dem Nachlauf geschmacklosen Alkohol her. Aber Ihre Methode ist sicher eine gute Idee um die Aromen zu intensivieren.

    Eintrag Nr. 545:

    Hallo Herr Schmickl,
    ich habe eine einfache Frage !
    Ich Versuche vergebens mir solche Fläschchen 0,01, wie in ihrem Seminar verwendet werden, zu besorgen. Doch dieses ist mir leider noch nicht gelungen. Können Sie mir weiterhelfen.
    mfg J.Aicher


    Jürgen Aicher, Spaichingen
    13.Mai.2003 15:53:43


      Folgende Firmen bieten ein sehr großes Sortiment an Flaschen an:

      www.flaschen.de
      www.glassland.de
      www.flaschenwittmer.de
      www.bsnglasspack.com
      www.2j-shopping.de
      www.bardenhewer.de
      www.rosa-heinz.de

    Eintrag Nr. 544:

    Hallo,
    ich habe im Internet eine ausführliche Beschreibung einer Kunststoff-Destilieranlage gefunden. (www.amazingstill.com). Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Betrieb einer solchen Anlage ohne Probleme möglich ist. Sie arbeitet mit einer Temperatur von 42°-52°. In der Literatur finde ich aber, dass gerade bei den im Vorlauf vorhandenen niedrigeren Temperaturen gesundheitsschädliche Stoffe entstehen. Wie sehen Sie das? Was könnte man den mit einer solchen Anlage, die als sehr simpel zu bauen beschrieben ist, "brennen"?.
    (Ich bin begeistert von Ihrer Seite)
    Viele Grüße


    Damenz, Deutschland
    12.Mai.2003 14:04:18


      Freut mich, daß Ihnen die Seite gefällt!!
      Mit der Kunststoffanlage können Sie keinesfalls Obstmaischen destillieren, da eine Abtrennung Vorlauf - Edelbrand - Nachlauf nicht möglich ist. Vielmehr findet in der Anlage ein "Verdunsten" des Alkohols statt. Wenn Sie so ein Gerät verwenden, dann nur für die Herstellung von geschmacklosen Alkohol, denn bei dem wäre es egal, wenn auch jegliches Aroma weg ist. Die hierfür verwendete "Maische" (eigentlich ein reiner Zuckerwasseransatz) muß allerdings sehr sauber und mit einer Reinzuchthefe vergoren sein, sodaß sich während der Vergärung nicht die giftigen Substanzen bilden können, die sich beim Destillieren als Vorlauf abtrennen lassen, da in diesem Fall ja keine Abtrennung möglich ist.

    Eintrag Nr. 543:

    Hallo noch mal. Hier die einzelnen Daten:
    Vorlauf 20ml incl. Aufheizen 40min
    Mittellauf 1070ml Gesamtvolumen 62% Mittellaufende bei 52%. Dauer des ML 3,45Std. Habe im Nachlauf die Heizleistung mal aufgedreht(Kann man ja nichts Schädigen) Stieg auf 95Grad.
    Nachlauf 1150ml Gesamtvolumen 28%.Bis 12% gebrannt. Dauer NL 1,35Std. ML schmeckt hervorragend.
    Habe mal irgendwo gelesen der NL fängt an wenn das Destillat trübe wird. Bei mir war alles klar bis zum Schluss.
    So das wars.
    Gruß Boudelaire


    Boudelaire, Kärnten
    10.Mai.2003 21:15:46


      Der Edelbrand hat für 15,5%vol in der Maische einen zu hohen Alkoholgehalt, Sie haben viel zu viel Nachlauf. Den Edelbrand können Sie bis ca. 52-54%vol abnehmen, genauer wäre es aber, wenn Sie sich an die 91°C (am Steigrohrkopf gemessen!) als Nachlaufbeginn halten. Auf die Trübung des Nachlaufes kann man sich nicht verlassen, je nach Maischeart und Brenndauer verhält es sich immer unterschiedlich.

    Eintrag Nr. 542:

    Hallo Herr Schmickl
    Als erstes: Geile Seite. Durch die vielen Meinungen kam ich meiner Hobby-Destille näher.
    Habe mir eine Destille aus 12l Edelstahl Topf und Cu-Rohr gefertigt. Das Steigrohr hat 28mm und ist 130mm hoch. Das Geistrohr hat 22mm und ist 50mm lang. Der Mantelkühler hat innen 15mm, außen 22mm und ist 950mm lang. Kühlwasser wird mit einer Aquariumpumpe gefördert. Als Dampf-Thermometer benutze ich ein Teethermometer (1,49€)welches erstaunlich genau ist. Erste Ergebnisse mit Rotwein waren erfolgreich. Destillat wurde mit Orangen und Zitronenschalen veredelt.(Als Aromakorb wurde ein Dünsteinsatz mit verlängerten Füßen verwendet). War alles super. Warum dauert die Destillation bei mir nur so lange?
    8 Liter selbstvergorenen Apfelwein mit 15,5%Vol.
    Heize bis 60 Grad Flüssigkeitstemperatur voll an. Ca 20 min. Setze dann Thermometer mit Stopfen ein(mitten im späteren Dampfstrom) und halbiere Heizleistung. Heize weiter bis 70 Grad (Gesamtdauer ca. 40min) und regele dann weiter runter um statisch um 80-85Grad zu halten. 25ml Vorlauf abgetrennt obwohl nichts stechend roch.
    Destillat tropft die ganze Zeit nur. Wenn ich Temperatur erhöhe Steigt mir die Temperatur zu stark gegen 90Grad. Nach 4 Stunden habe ich bis 90Grad lediglich 960ml unverdünntes Destillat. Die letzten 100ml hatten noch 55%vol und schmeckten noch ,weshalb ich jetzt noch weiter brenne.
    Freu mich schon auf ihre Antwort. Werde mich noch mit meinem Gesamtergebnis melden.
    Mit besten Gruß Boudelaire


    Boudelaire, Kärnten
    10.Mai.2003 15:47:40


      Freut mich!
      :-)
      1. Das Thermometer sitzt bei Ihnen im Dampfraum, aber ist es auch an der höchsten Stelle der Anlage, d.h. am obersten Punkt des Steigrohres, wo der ungekühlte Dampf noch hinkommt? Nur dort können Sie das Meßergebnis mit Literaturwerten vergleichen, weil nur dieser eine Punkt vollkommen unabhängig von der Anlagenkonstruktion ist. D.h. auch NUR dort gelten die 91°C für den Nachlaufbeginn.
      2. Sie können die Temperatur bei einer Alkohol-Wasser-Destillation NIEMALS konstant halten, das ist rein physikalisch unmöglich. Außer Sie schütten das Destillat immer wieder zurück, was aber nicht wirklich sinnvoll ist. Das ist so ähnlich als würde man Wasser kochen wollen und dabei die Wassertemperatur nicht über 90°C steigen lassen. Die Dampftemperatur ist abhängig vom Alkoholgehalt im Kessel. Wenn Sie durch's Destillieren dem Kessel mehr Alkohol als Wasser entnehmen, steigt die Siedetemperatur der Alkohol-Wasser-Mischung zwangsläufig an (theoretisch bis 100°C, bis also kein Alkohol mehr drin ist). Hierin liegt die Ursache für Ihre lange Brenndauer und die geringe Ausbeute.
      Das rasche Aufheizen bis 60°C und dann reduzieren ist vollkommen richtig. Danach stellen Sie die Wärmezufuhr so ein, daß das Destillat in einem dünnen (!!) Rinnsal herausrinnt. Destillieren Sie auf diese Weise bis 91°C, dann beginnt der Nachlauf.

    Eintrag Nr. 541:

    Ich war heute einmal im Geschäft und habe gesehen, das Hefe gar nicht so billig ist. Deshalb habe ich die Frage, ob und wie man Hefe selber züchten kann.

    Florian Peters, nrw
    09.Mai.2003 23:13:13


      Ja natürlich kann man Hefe auch selbst züchten. Dies ist allerdings eine sehr heikle und aufwendige Arbeit. Wenn Sie über keine biochemische Praxis bezüglich der Aufzucht und Vermehrung von Mikroorganismen wie z.B. Pilzen verfügen, so kann ich Ihnen davon nur abraten. Der Grund: sollte während der Zucht der kleinste Fehler oder eine Ungenauigkeit passieren (daher muß z.B. steril gearbeitet werden), züchten Sie Mutationen die nicht (nur) Alkohol produzieren sondern auch andere, z.T. hochgiftige Substanzen. Wenn Sie sich dennoch damit beschäftigen möchten, finden Sie in der Diskussion eine Menge sehr kompetenter Einträge.

    Eintrag Nr. 540:

    Sehr geehrter Herr Schmickl
    Ich hätte eine Frage bezüglich Dampftemperaturmessung,und hoffe sie können mir helfen. Ich habe ein Thermometer, aber dies hat eine Quecksilberfüllung und ich habe Angst, dass es berstet und ich das ganze Quecksilber in meiner Anlage habe (is ja nicht gerade gesundheitsfördernd *g*). Deshalb die Frage ob ich auch ohne Dampftemperaturmessung die Fraktionen voneinander trennen kann. Wenn nicht würde ich ein Thermometer aus einer Heizung nehmen, aber ich weiss nicht ob diese genau genug sind.


    Bernd, Deutschland
    07.Mai.2003 20:05:26


      Ohne Temperaturmessung ist es nahezu unmöglich, die Fraktionen sinnvoll zu trennen. Viele behaupten, durch Kosten sei es möglich. Wenn Sie aber verschiedene Brände herstellen, so werden Sie merken, daß jeder zu jedem Zeitpunkt komplett anders schmeckt, ein "Erschmecken" ist da sehr schwierig.
      Ein Thermometer macht nur Sinn, wenn Sie auf halbe °C genau ablesen können, anderfalls ist es sinnlos. Bezüglich der Vorsicht beim Quecksilberthermometer kann ich Ihnen nur Recht geben. Allerdings bricht ein Stabthermometer nicht durch die Hitze vom Dampf, sondern i.d.R. nur durch "Fremdeinwirkung", d.h. wenn Sie vorsichtig damit umgehen, sollte nichts passieren.

    Eintrag Nr. 539:

    Ich habe jetzt hier öfters gelesen wie man etwas gähren lasst, doch weis ich immer noch nicht wie viel Hefe auf wie viel Wasser und wie viel Zucker kommt um den höchsten Alkoholgehalt zu erhalten. Außerdem möchte ich wissen ob ich die Hefe aus dem ganz normalen Geschäft nehmen kann?

    Florian Peters, Nrw
    07.Mai.2003 19:57:11


      Um einen hohen Alkoholgehalt zu erzielen, brauchen Sie eine Spezialhefe, die normale Hefe erzeugt viele Nebenprodukte und kann Zucker teilweise nur unbefriedigend vergären. Bei der Turbohefe benötigen Sie für 8 kg Zucker auf 25 Liter Wasser aufgefüllt, genau 115 g.
      Herkömmliche Reinzuchthefen (= z.B. Weinhefen, Backhefe hat eine noch viel geringere Alkoholresistenz) kommen auf max. ca. 12-13%vol, Turbohefe auf 20%vol. Reinzuchthefen bekommen Sie überall im Fachhandel (Weinkellereibedarf), Turbohefe werden Sie dort allerdings auch nicht finden.

    <<< Seite 56 anzeigen Seite 54 anzeigen >>>
    426 425 424 423 422 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 403 402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386 385 384 383 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 366 365 364 363 362 361 360 359 358 357 356 355 354 353 352 351 350 349 348 347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 333 332 331 330 329 328 327 326 325 324 323 322 321 320 319 318 317 316 315 314 313 312 311 310 309 308 307 306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 274 273 272 271 270 269 268 267 266 265 264 263 262 261 260 259 258 257 256 255 254 253 252 251 250 249 248 247 246 245 244 243 242 241 240 239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208 207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

    Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

    Design und Implementierung:
    Helge Schmickl