Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2140 von 4029:

Hallo Drs. Schmickl, mein Thermometer ist unbrauchbar geworden. Das Ersatzth. zeigt nicht richtig an. Den Nachlaufbeginn habe ich nach den Beitägen 1893 und 1886 ermittelt. 1. aus 9,5% Wein +32ig% Korn,um Ausgangsflüssigkeit von 12% zu haben. Bei 2 Durchgängen war der Gesamtalc.50,5 %. Alle 0,5 Grad habe ich ein neues Glas genommen. Die Menge passte auch. Durchs Probieren konnte ich einen Nachlaufgeschmack nicht genau ermitteln. Es wurde alles eben von Grad zu Grad lascher. Der letzte verwendete momentane Alc. betrug 40%. Der nächste 31% = Nachlauf. Dann habe ich alles mit einer Quittenmaische wiederholt. Etwa20%. Das Produkt wurde nun eher, bei 43% momentanem Alc. bereits trüb. Fade im Geschmack wurde er erst unter 35% momentanen Alc. Wenn man immer bei gleicher Gradzahl, z.B. 91, aufhört, müsste der Alc. Gehalt doch immer gleich sein. Nach Beitrag 1893= 27 / 30 %. Warum war bei der Maische schon eher eine Trübumg moglich?
Für Ihre Antwort vielen Dank.
Gruss Würb


Würb, Norddeutschland
05.Jun.2005 22:50:42


    Ihre Vorgehensweise ist vollkommen korrekt, genau so kann man sein Thermometer eichen!
    Die Trübung hat nicht unbedingt etwas mit Nachlauf zu tun, viele Obstbrände sind trüb, und zwar ohne Brennfehler. Das ist auch ein Grund, warum man mit dem Thermometer abtrennen sollte. Nach dem Verdünnen lassen Sie das Destillat ca. 2 Wochen stehen, danach filtrieren und Sie haben ein klares Destillat.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl