Wie wird Schnaps selbst gemacht?

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Juni 2018:

Seit der letzten größeren Umstellung der homepage und der Foren sind inzwischen unglaubliche 16 Jahre (!) vergangen. Wenn man bedenkt, dass im Internetbereich bereits zwei bis drei Jahre eine Ewigkeit sind, ist das durchaus beachtlich. Jedenfalls hat sich inzwischen technologisch dermaßen viel getan, dass es zwingend notwendig geworden ist, nicht nur die Foren, sondern gleich den gesamten Web-Auftritt von Grund auf komplett neu zu gestalten und die Programmierung auf den letzten Stand der Technik zu bringen. Einhergehend wurden natürlich diverse neue Features eingeführt, z.B. war es längst überfällig, dass zu einem Forumsbeitrag auch Bilder hochgeladen oder die Foren mittels RSS-feed abonniert werden können. Bilder, die auf externe homepages gespeichert und dann hier mittels img-tag eingebunden wurden, haben wir selbstverständlich nachträglich eingepflegt, damit keine wertvolle Information verloren geht. Jedenfalls wünschen wir auch weiterhin viel Spaß beim Erfahrungsaustausch und Ausprobieren!

Juni 2002:

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So das war's auch schon, wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Erfahrungsaustausch, Lesen, Beiträge verfassen und natürlich auch beim anschließenden Ausprobieren! Dr. Malle & Dr. Schmickl
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  • Eintrag Nr. 4576

    anton jost | Saarland, 15.10.2022 15:01:47

    In ihrem Buch 'Schnapsbrennen als Hobby' weisen die Autoren bei der Zubreitung der Maische zwar auf einwandfreies, gewaschenes und von Blättern, Stielen und faulen Stellen befreites Obst hin.

    Bei der Verkleinerung des Obstes - hier Äpfel - werden ein Gartenschredder und eine Wanne mit Gummistiefeln gezeigt, darin ganze Äpfel! Mal angenommen, diese sind im gewünschten tadellosen Zustand, so verbleiben bei der angeratenen Zerkleinerungsmethode die Kerngehäuse in der Grundmasse.

    Ist das unerheblich und nicht geschmacksverändernd?

    Dann kann ich mir nämlich die mühselige Zerkleinerung mit Ausstechen der Kerngehäuse sparen; dazu meine eigentliche

    Hauptfrage:

    muß die Maische in einem Rutsch angesetzt werden, oder kann man das zerkleinerte Obst sukzessive an aufeinander folgenden Tagen dem Bottich hinzufügen. Aus Zeitmangel usw. kann ich nur einmal am Tag das Fallobst einsammeln und zerkleinern.

    Antwort
    Bei Kernobst das Obst immer mit dem Kerngehäuse einmaischen. Nur Fruchtfleisch alleine ergibt z.B. bei Äpfeln zwar einen leicht aromatischen Geschmack, aber dass das ein Apfelbrand sein soll, muss man dann dazu sagen.

    Prinzipiell soll für maximalen Geschmack im Destillat nur vollreifes Obst verwendet werden, einige Obstsorten sind vor dem Einmaischen sogar noch zu lagern (siehe Buch). Da die Früchte nicht alle aufeinmal (voll)reif werden, ist es daher besser alle paar Tage nur die entsprechend reif gewordenen Früchte zur gärenden Maische zuzugeben. Dazu die Hefemenge von Beginn an zugeben die für das später volle Fass notwendig ist, alle anderen Zutaten immer anteilsmäßig mit den Früchten zugeben.

  • Eintrag Nr. 4575

    Andreas | Süddeutschland, 07.10.2022 12:38:27

    Hallo Herr Schmickl,


    wir haben bereits über 10 Jahre Erfahrung mit der Herstellung von Bränden und Geisten. An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank für Ihr Buch, das uns immer ein guter Ratgeber war (auch wenn es sich schön langsam in einzelne Blätter auflöst). Jetzt haben wir für Weihnachten aus einer Zuckermaische einen Weihnachtsgeist hergestellt mit frischen Zitronen, Nelken, Zimt, einer Vanilleschote und etwas Fenchel im Korb. Das Rezept haben wir über die Jahre auch schon öfters angewendet und immer wieder verfeinert. Das hat soweit auch immer gut funktioniert.

    Zum Problem:

    Nach dem Verdünnen war der Geist glasklar und wohlschmeckend.

    Wenige Tage später hat er sich (Lagerung bei Raumtemperatur) eingetrübt und schlussendlich ist nach ca. 1-2 Wochen eine flockige gelbe Substanz ausgefallen (ähnlich einer chemischen Fällungsreaktion) und hat sich am Flaschenboden abgesetzt. Dies ist uns all die Jahre noch nie passiert und natürlich fragen wir uns, was das für eine Substanz sein kann und ob das Destillat noch genossen werden kann.

    Vielleicht haben Sie hierbei eine Idee?

    Vielen Dank!


    VG Andreas

    Antwort
    Danke sehr, das freut uns!
    :-)

    Das ist das ätherische Öl der Gewürznelken. Da dieses schwerer ist als Wasser, bilden sich die von Ihnen beschriebenen Flocken. Sind normalerweise braun, das ist die Farbe des Nelkenöles. Man spürt beim Trinken die Flocken nicht und schmeckt sie auch nicht. Sind im Endeffekt nur ein optisches Phänomen. Wenn man möchte, kann man sie trotzdem mit einem Kaffeefilter abfiltrieren. Ich persönlich betrachte diesen Effekt als eine Art "Echtheitszertifikat", ein Zeichen, dass der Geschmack nicht industriell, z.B. mit künstlichem Aroma, hinzugefügt wurde. Wenn also nicht zu viele Flocken entstanden sind, würde ich es so lassen und beim Verkosten im Freundeskreis darauf hinweisen, dass dies vollkommen in Ordnung und sogar erwünscht ist.

  • Eintrag Nr. 4574

    up60 | Süddeutschland, 03.10.2022 12:49:21

    Guten Tag Frau Dr. Malle und Herr Dr. Schmickl,

    ihr interessantes Buch über das Schnapsbrennen habe ich bereits ausgiebig studiert. (leider besteht es fast nur noch aus losen Blättern, da der Buchrücken nicht richtig verklebt war)

    Zur Lagerung von ausgegorener Maische und zur Beschaffung einer ihrer 2 Liter Destillen sind aber dennoch Fragen bei mir offen geblieben.


    Frage 1. zur Lagerung von Maische.

    Für die Vergärung darf das Gärgefäß ja nur zum Teil gefüllt werden, für die Lagerung wird aber empfohlen, das Gefäß möglichst randvoll zu machen. Ist es also sinnvoll, die Maische nach Ende des Gärprozesses in einen kleineren Behälter um zu füllen, auch wenn dabei erneut Sauerstoff zugeführt wird ? Oder kann die Maische im nur teilgefüllten Gärbehälter bleiben?


    Frage 2. zum Unterschied zwischen den 2 Liter Anlagen Classic und Deluxe.

    Worin besteht der Unterschied zwischen den beiden Anlagen ? Bei der Deluxe erkenne ich die gewölbtere Form des Doms und ein anderes Gasheizsystem. Gibt es weitere Unterschiede, vor allem auch im Hinblick auf die Anwendung?



    Vielen Dank im Voraus für die Antworten.

    Antwort
    ad 1) Eine hochgradige Maische (nur diese ist entsprechend haltbar um sie lagern zu können) ist nicht empfindlich in Bezug auf Luft(sauerstoff), daher spielt es beim Lagern auch keine Rolle wie voll das Fass ist.

    ad 2) Im Endeffekt die maximale Kesselgröße und die Art des Brenners (Ventilgaskartusche bzw. Stechgaskartusche). Bezüglich Anwendung und Ergebnis gibt es keine Unterschiede. Beide Anlagen sind in der jeweiligen Produktbeschreibung sehr ausführlich beschrieben, dazu im online-shop auf die jeweilige Zeile klicken.

  • Eintrag Nr. 4573

    Jason | Oberösterreich, 02.10.2022 08:16:35

    Hallo aus OOE,


    ich habe Birnen eingemaischt lt. Angaben auf der Beilage zur Turbohefe. Ist es auch okay mehr Verflüssiger beizumengen da die Feststoffe sich bis dato nicht verflüssigen? Kann ich zusätzlichen Verflüssiger auch noch 2 Wochen nach ansetzen der Maische zugeben?


    Vielen Dank im Voraus!

    Antwort

    Ja, Sie können zur Not den Verflüssiger auch später zugeben bzw. später nachdosieren. Mechanisch zerkleinern ( mit Bohrmaschinenquirl) ist ebenfalls sinnvoll und die entsprechende Wassermenge (nicht zuviel!) nicht vergessen. Eine genaue Anleitung dazu finden Sie im Buch.

  • Eintrag Nr. 4572

    Okuschunte  | Kiel, 30.09.2022 11:04:31

    Moin zusammen

    Ich möchte heute meine Zwetschken Maische ansetzen. Ich bekomme morgen aber erst meine Turbohefe. Kann ich heute einmaischen und morgen Turbohefe und Zucker usw zugeben?

    Schöne Grüße aus Kiel

    Antwort

    Wenn Sie die Hefe erst einen Tag später zugeben möchten, die Maische bis dahin unbedingt kühl stellen. Sie darf jedenfalls nicht von selbst, also ohne Zugabe der Hefe, zu gären beginnen.

  • Eintrag Nr. 4571

    Camaro69 | Oldenburger Münsterland, 26.09.2022 13:29:50

    Hallo Hallo!

    Ich habe allerlei Beeren aus meinem Garten gesammelt und eingefroren...hauptsächlich Him-/Brombeeren, allerdings auch ein paar Stachel-/Johannes-/Blau- und Thaibeeren.

    Diese würde ich gerne alle zu einem Beeren MIx vergeisten!

    Ich habe mit Turbohefe und Zuckerwasser neutral Alk gemaischt (ca 20% - lagert nun 6 Monate)


    Frage 1: Wie viel l von der Zuckermaische auf/unter wie viel kg Beeren verwenden?

    Frage 2: Mein Kessel ist größer als der Geistkorb, ich habe rundherum ca 1-1,5 cm Spalt zur Kesselwand -ist das von Nachteil für das Aroma?


    Vielen Dank

    Antwort
    ad 1) Außer Himbeeren geben diese Beeren beim Geistverfahren nicht wirklich erkennbar Geschmack ab. Am besten die Beeren auftauen bis Kerntemperatur vom Brei größer als 16 °C (mit Thermometer kontrollieren, sonst garantiert zu kalt!!!), dann dem Brei ca. 10 % vom Volumen Wasser zugeben und ganz "normal" mit Turbohefe, Biogen M und Verflüssiger vergären. Kurzum, genauso wie sehr ausführlich und für Laien leicht verständlich in unserem Buch "Schnapsbrennen als Hobby" beschrieben.

    ad 2) Wenn Sie einen Geist herstellen möchten ist dies nicht besonders vorteilhaft.

  • Eintrag Nr. 4570

    Camaro69 | Oldenburger Münsterland, 23.09.2022 15:10:54

    Hallo!

    Ist es verkehrt/egal wenn ich in eine Maische schon etwas Schaumstop dazu gebe?

    Im Sommer habe ich eine Kirschmaische angesetzt (hochgradig nach ihrem Buch) und nach 2 Tagen

    bemerkte ich das roter Sud im Gärspund war.

    Nachdem ich das Fass vorsichtig göffnet hatte, sah ich sehr viel Schaum und habe etwas Schaumstop dazu gegeben da ich Panik hatte dass mir das Fass hochgeht und die mühevoll gepflückten Kirschen dahin sind...


    Habe es nun bei 2 weiteren Maischen direkt profilaktisch mit dazu gegeben!

    Muss ich vor dem brennen dann auch noch was dazu geben oder hält sich das?

    Danke

    Antwort

    Da es sich dabei um eine Emulsion aus Wasser und Silikonöl (Dimethylsiloxan) handelt, sollte nichts passieren, da dies chemisch mit so gut wie nichts reagiert (wird in Kapselform auch als Medikament eingesetzt). Sollte normalerweise beim Brennen nicht nochmals zugegeben werden müssen.

  • Eintrag Nr. 4569

    SchnapsVogel | DE, 17.09.2022 16:15:12

    Moin,


    Nachdem im letzten Jahr meine Fragen zur Maische sehr ausführlich und und präzise beantwortet wurden (danke!) haben sich nach den ersten Bränden ein paar neue Fragen ergeben:


    1.

    Ein Bekannter hat eine Anlage ähnlich wie auf dem Bild der Anlage 155, nur, dass es statt dem Topf ein 2L Rundkolben aus Glas in einem Ölbad ist und das Thermometer 1-2cm weiter unten ist. Zwischen Rundkolben und Brücke befindet sich noch ein NS Übergangsstück (ca. 4cm)

    Eine bis jetzt gebrannte hochgradige Apfelmaische (sehr Stückig) hatte einen Bitteren Beigeschmack - Problem war ein gummistopfen am Thermometer wurde durch Kork ersetzt - und der Ertrag war sehr gering ca. 60% der Literaturwerte. Die "Edelbrand" Fraktion hatte 64%!


    Eine danach gebrannte hochgradige Mirabellen Maische schmeckt gut. Allerdings hatte der edelbrand unverdünnt 65%! Ertrag war nach Verdünnung auf 43% aber mit den Literaturwerten zu vergleichen.

    Nun zur Frage:

    Kann es sein, dass sich durch die Form der Claisen Brücke, dem Verbindungsstück und einem eventuell nicht ganz gefüllten Rundkolben (wegen überschäumen) so ein starker Rektifikationseffekt einstellt?

    Oder muss er da woanders nach der Ursache suchen?


    1.1

    Er hat noch zwei weitere Apfelmaischen, die sind auch eher stückig, bringt es was die vor dem Brennen nochmal zu pürieren mit dem Pürierstab ? (sind nur ca. 6l)


    2.

    Der Mirabellen Brand schmeckt typisch Kernobstig. Allerdings nicht seeehr Fruchtig, ist das normal bei Mirabellen?

    Er hat allerdings eine leicht schärfliche Note.

    (es wurde hoch sauber und genau nach Anleitung Voll reife Früchte und prestige Hefe verwendet, die Maische stand nach Gärende 8 Monate).

    Kann es sein, dass diese Note sich noch bei Lagerung legt oder handelt es sich hier um eine Fehlgärung? (die Anlage sollte sauber sein, da aus Glas gut einsichtig und gut gereinigt)


    3.

    Wenn er Kupferwolle in den Dampfraum hängen möchte, muss die dann nach jeder Destillation stark gereinigt werden, oder kann man die nur einmal ausspülen und dann wieder verwenden?

    Und: wenn die Kupferwolle in das "Geistrohr" (NS Übergangsstück) kommt, ist dann nicht mit einer starken Rektifikation zu Rechnen?


    4.

    Er möchte dieses Jahr in neuen Gefäßen einmaischen und hat an Lebensmitelleimer gedacht (Bohrung im Deckel für den Gärspund). Sollte da auf ein ganz bestimmtes Material geachtet werden oder reicht es, wenn die Eimer als Lebensmittelecht ausgewiesen sind?


    5.

    Ist es möglich bei solch einer Anlage (wie oben beschrieben, ich hoffe sie konnten sich ein Bild machen), zwischen Kessel und Brücke ein Teil einzubauen, so wie eine Vigreux Kolonne nur in kurz und sehr breit und dieses dann zum Geisten als Aroma- Korb zu verweden? Der gesamte Dampf muss da dann ja durch. Oder ist dann mit Fehlaromen zu rechnen da zu intensiv o.ä.?


    5.1

    Könnte man auf diese Weise dann auch ätherische Öle gewinnen?

    Also von unten nach oben:

    a) Rundkolben 2L mit Wasser

    b) Rundes NS Übergangsstück mit siebchen unten drin 20cm hoch 8cm breit mit Pflanzen Material gefüllt

    c) Brücke und Kühler nach Claisen

    d) Gefäß zum auffangen



    Ich hoffe sie können mir die Fragen beantworten und bedanke mich schonmal herzlich! Und viel Erfolg in der Maisch-Hochsaison!

    Grüße





    Antwort

    danke!
    :-)

    ad 1) Ist durchaus möglich, hängt aber primär von der Thermometerposition ab (wenn keine Füllkörper verwendet wurden). Je tiefer, desto heißer wird's und folgedessen, desto früher wird eine bestimmte Temperatur erreicht. Daher der hohen Alkoholgehalt.

    ad 1.1) ja, allerdings wird's dadurch breiiger und neigt daher mehr zum Anbrennen (insbes. bei Rundkolben wird's diesbezüglich Probleme geben).

    ad 2) Ja, Mirabellenbrand ist im Vergleich zu Zwetschken oder blaue Ziebarten (Ziebertle, Kriecherln, Kriechen, Haferschlehe) eher geschmacksarm. Schärfe: wie im Buch beschrieben lagern und belüften bzw. künstlich altern.

    ad 3) Nein, wenn nichts übergekocht ist. Geistrohr ist leicht fallend Richtung Kühler. Im Steigrohr wäre das ein Thema, und ja, durch die Füllung wird der Rektifikationseffekt erhöht.

    ad 4) Ja, ist möglich. Es können auch PE-Verpackungseimer oder Ovaleimer vom Malerbedarf / Baumarkt verwendet werden, diese müssen gegen Lösemittel beständig sein, somit ist geringprozentiger Alkohol überhaupt kein Problem.

    ad 5) Besser und einfacher wäre es, etwas in dieser Art im oberen Teil vom Kessel zu basteln. Kurzum, so ähnlich wie Englische Gindestillen mit einer Vorrichtung zur Perkulation.

    ad 5.1) Das beschriebene Zwischenstück ist dafür viel zu klein. Am besten die Kriterien beachten / befolgen, die sehr ausführlich und für Laien leicht verständlich in unserem Buch "ätherische Öle selbst herstellen" beschrieben sind, um maximale Ölausbeute und möglichst intensives Hydrolat zu erhalten.

  • Eintrag Nr. 4568

    Camaro69 | Oldenburger Münsterland, 12.09.2022 12:42:01

    Hallo die Doktoren!

    Ich beziehe mich auf Eintrag 4560.....

    Da ich immernoch mit Siedeverzügen zu kämpfen habe, habe ich beschlossen mir ein Rührwerk einzubauen in meine 30l Pot Still Anlage!

    Ich habe mir schon alle Komponenten online zusammen gesucht und müsste es nur bestellen

    Jetzt die eigentliche Frage: Wie dichte ich die Rührwelle im Deckel ab? Dazu konnte ich noch nichts finden...

    Google Bilder Suche: "Rührwellenabdichtung gasdicht" und ähnliche Suchanfragen haben nichts ergeben!

    Hab ihr eine Lösung?

    Vielen Dank

    Antwort

    Sorry, bin kein Bastler, aber früher im Labor haben wir mit sogenannten KPG-Rührern gearbeitet, waren gasdicht und robust. Hier ist eine sehr gute Anleitung und Beschreibung:


    https://www.bcp.fu-berlin.de/chemie/chemie/studium/ocpraktikum/ressourcen/laborpraxis/laborpraxis_webinfos/apparaturen/glasgeraete/kpg.html


    Vielleicht bringt es ja was sich das durchzulesen um Ideen für den Eigenbau zu sammeln.

  • Eintrag Nr. 4567

    Pepelasal | Bodensee, 31.08.2022 09:40:50

    Hallo zusammen,


    wenn ich meine gesammelte Nachläufe und/oder auch die fehlgeschlagenen Destillationen erneut destillieren will, wie hoch sollte/darf in der Destille dann die Alkoholkonzentration maximal sein? 30% 40% oder egal.


    mfg Peter

    Antwort

    Sofern der Alkoholgehalt die Größenordnung von, sehr grob geschätzt, 60 %vol nicht überschreitet und die Anlage dicht ist (es dampft nirgendwo heraus), brauchen Sie das Gemisch vor dem Destillieren nicht zu verdünnen. Ansonsten (wieder grob geschätzt) ca. 1:1 verdünnen.

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