Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 2353 von 4258:

Hallo Herr Schmickl
Erstmal, Ihr Buch ist eine wahre Goldgrube an Fachwissen aber trotzdem habe ich 2 Fragen.
1. Ich habe eine Anlage nach Schmickl mit 2,0l Brennkessel. Habe damit 2l 8% Wein gebrannt und etwa 250ml Edelbrand (57%) und etwa 100ml Nachlauf erhalten. Nun ist mir beim Brennen aufgefallen das wo der Brand raustropft eine Art Windzug raus kam. Kann es sein das die Kühlung nicht richtig funktioniert den die Ausbeute scheint mir zu wenig und würde es was bringen die Kühlschleife zu verlängern.
2. Habe 20% Zuckermaische angesetzt und möchte daraus geschmacksneutralen Alkohol brennen.
Muß ich dem Brand der Maische noch mit Aktivkohle behandeln oder kann ich ihn gleich als Ansatzschnaps verwenden.
Würde mich sehr über eine Antwort freuen.
Gruß Martin


Martin, Mecklenburg
31.Okt.2005 14:49:00


    Danke!
    ad 1) Der "Windzug" entsteht durch's Kochen. Aus diesem Grund darf man den Kühler, dort wo's raustropft, nie luftdicht verschließen, sonst fliegt einem das Ganze um die Ohren. Dies hat nichts mit der Kühlung zu tun. Die Kühlung funktioniert bei unseren Anlagen tadellos. Wenn Sie nicht kontinuierlich Kühlwasser zuführen, ist dieses zu wechseln, sobald der Schnaps nicht mehr kalt heraustropft.
    Bei 8%vol Kesselinhalt kommt als Ergebnis ca. 35-37%vol heraus. Sie haben die Destillation also viel zu früh beendet. Ansonsten ist Ihre Ausbeute OK.
    Beide Punkte, Druckausgleich von Anlagen und Ausbeute in Abhängigkeit vom Alkoholgehalt, sind im Buch sehr genau erklärt.
    ad 2) Beides ist möglich. Hängt von der Geschmacksintensität vom Ansatzgut ab. Sie könnten auch versuchen die Maische vor dem Brennen einige Monate stehen zu lassen. Vielleicht genügt das schon und sie ersparen sich die Behandlung mit Aktivkohle.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl