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Eintrag Nr. 361 von 3694:
Sehr geehrter Herr Schmickl
Ich habe gestern eine Fruchtmaische mit Zwetschken angesetzt. Sämtliche Zutaten, inkl. ein Drittel der Gesamtzuckermenge, habe ich mit einer Bohrmaschine mit Rühraufsatz, wie in Ihrem Buch beschrieben, ca. 5 Minuten lang vermischt.
Wie sieht es bei der zweiten und dritten Zuckerbeigabe aus? Reicht da ein Unterrühren mit einem großen Löffel oder sollte wieder die Bohrmaschine zum Einsatz kommen?
Ohne Zugabe von Biogen-M hatte ich bereits nach dem Verrühren einen ph-Wert von 3-3,5. Bleibt das bei der kompletten Vergärung erhalten, oder muß ich weiter regelmäßig kontrollieren?
Wie berechne ich dann bei einer Veränderung z.B. auf einen ph-Wert von 4 die Dosierung von Biogen-M?
Mit Dank und freundlichem Gruß
Thomas, Deutschland
16.Sep.2002 15:55:30
Bei den Zuckerzugaben genügt es, wenn Sie mit einem Kochlöffel gut umrühren (den oben aufschwimmenden Fruchtkuchen wieder gut mit der Flüssigkeit vermischen). Ist der pH-Wert bereits am Anfang in Ordnung, bleibt er auch die ganze Vergärung über konstant. Sollte bei einer anderen Maische ein falscher pH-Wert auftreten, so geben Sie einfach die Biogen-M Menge, die auf der Verpackung steht (ca. 200 ml auf 100 Liter) zu, danach kontrollieren Sie nochmals mit den Stäbchen den pH, zumeist ist er aber bereits in Ordnung und bleibt auch die ganze Gärdauer über so. Der Vorteil von Biogen in Vergleich zu puren Säuren (z.B. Milch- oder Zitronensäure), ist, daß eine Übersäuerung eigentlich nicht möglich ist.
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