Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 4307 von 4316:

Sehr geehrter Hr. Dr. Schmickl,
Nach dem Seminar bei Ihnen hab ich bereits mehrere Maischen angesetzt und alles funktioniert zu meiner Freude wirklich prächtig!
In den letzten Tagen habe ich 2 Asperlbäume gefunden die jede Menge Früchte tragen, also muss demnächst eine Asperlmaische her. :))
Bin aber etwas verunsichert, wie ich das angehen soll. Meine Idee ist es, die Früchte in den nächsten 1-2 Wochen (also Mitte Oktober) zu ernten und dann einzufrieren um den gewünschten Frost zu simulieren. Ist das OK ? Wie ist mit den Früchten umzugehen ? Was muss man wegschneiden ? Muss man die Früchte auseinanderschneiden ? Etc.
Wäre nett wenn Sie mir da etwas auf die Sprünge helfen könnten damit die Arbeit nicht umsonst ist.
Vielen Dank & LG aus NÖ!
Alf.


Alf., NOE
03.Okt.2017 10:43:28


    Asperln (österr. für Mispel) sind steinhart, selbst wenn sie reif sind. Wir maischen die Früchte ohne sie vorher einzufrieren ein wenn sie reif sind (reif sind sie dann, wenn sie sich sehr leicht vom Strauch / Baum ablösen lassen, fallen fast von selbst ab). Den Geschmack des Brandes hat ein Amerikaner einmal mit "straight" beschrieben, finde ich sehr treffend, leider fällt mir kein passender deutscher Ausdruck dafür ein. Ein Schnaps kann doch nicht "gerade" schmecken...
    Den Frost abzuwarten haben wir früher gemacht, leider ist dabei dann im Brand ein modriger Geschmack entstanden, weil bis der Frost einmal kommt, die Früchte von innen her meist schon verfault sind. Die reifen Früchte in die Tiefkühltruhe geben wird geschmacklich glaube ich nicht viel bringen, besser wäre es sie vor zu kochen. Das haben wir allerdings noch nie ausprobiert.
    Die ganzen Früchte ohne Stängel verwenden, am besten Häckseln und nach einer Woche Gärzeit die Maische mit einem Bohrmaschinenaufsatz intensiv mixen um die aufgeweichten Fruchtstückchen zu zerfetzen.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl