Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 484 von 4258:

Sehr geehrter Herr Schmickl,
ich habe Beitrag Nr.481 geschrieben und hatte dort erwähnt das ich meine,das die Maische zur herstellung eines Pflaumenschnapses genauso angesetzt wird wie zur Weinherstellung.
Nun habe ich mir bei ihnen Turbohefe bestellt dort wird aber erwähnt das mit dieser Hefe kein zusatz von Hefenährsalz erforderlich ist,ich gehe mal davon aus das dies so stimmt. Gibt es noch mehr zu beachten.Ich habe auch gelesen das der Zucker in drei Etappen zugefügt werden soll,das habe ich bei der Weinbereitung so nicht gemacht,da habe ich immer den Zucker in der nötigen Wassermenge(erhitzt)aufgelöst. Falls es doch noch ein paar unterschiede gibt würde ich mich freuen wenn Sie mir diese mitteilen würden wäre ja schade wenn man gleich beim ersten Versuch die Lust an der ganzen Sache verlieren würde und zu schade um die Destille die dann ja vor sich hin Oxidieren würde:-(
mfg
mr.X


mr.X, Deutschland
12.Feb.2003 21:29:22


    Da haben Sie vollkommen Recht! Zuviel Fragen kann niemals schaden.
    :-)
    1 Turbosäckchen reicht für 100 Liter Maische, wenn Sie alles in ein Faß geben. Wird die Hefe auf mehrere Fässer verteilt, niemals weniger als einen Teelöffel zugeben (daher stehen in der Beschreibung auch zur "Sicherheit" die 50 Liter). Hefenährsalz ist enthalten, daher zusätzlich nicht mehr erforderlich, aber unbedingt Verflüssiger zugeben, weil dieser nicht enthalten ist. pH-Wert kontrollieren, dieser sollte keinesfalls höher als 3,5 sein, notfalls ansäuern. Geben Sie den Zucker gedrittelt zu, eine zu hohe Zuckerkonzentration kann die Hefen zerstören (auch wenn er vorher in Wasser aufgelöst wird). Verwenden Sie möglichst wenig Wasser, es würde nur das Aroma verwässern.
    Bezüglich Oxidieren: ich weiß nicht ob's als Witz gemeint war, daher: (Kupfer)Anlagen immer trocken und luftig (also nicht dicht verschlossen) aufbewahren, dann oxidiert gar nichts.

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