Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 736 von 4258:

Guten Tag Hr. Dr. Schmickl.
Ich bin absoluter Anfänger was das Brennen angeht. Ich habe mir aus einem 5 Liter Edelstahl-Kochtopf auf welchen ich ein Kupferrohr als als Steigrohr (Vorkühler) aufgesetzt habe, eine Destille selbstgebaut. Das Steigrohr vom Kochtopf aus ist hat 42mm Durchmesser und ist 25 cm lang. Am Oberen Punkt geht ein 15 mm Rohr ab, welches 130 cm lang ist und im Bereich von 100 cm von eine zweiten Kopferrohr umschlossen wird. (Liebigkühler). Als Material wurde Kupfer verwendet und die Einzelteile wurden mit Warmwasser-Lot verlötet. Ich habe heute das erstem mal einen Versuch gemach mit dieser Apparatur und habe reines Wasser destilliert. Vom Prinzip her funktioniert alles sehr gut, jedoch ist mir aufgefallen, dass mein Destillat weisliche Flocken enthält. (ähnlich wie bei einer Schneekugel). Vor Beginn des Versuches habe ich die Destille bereit mehrfach durchgespült.
Ist die Konstruktion der Destille im Prinzip OK zum brennen?
Woher könnten die weißlichen Flocken stammen? Muss man etwas bei der Inbetriebnahme einer neuen Destille beacheten? Besonderes "Einbrennen" oder ähnliches?


Gerod, Zuhause
24.Aug.2003 13:07:11


    Zum Reinigen einer Destille verwenden Sie am besten ein Gemisch Wasser/ Essig, danach nochmals mit Wein destillieren. Einbrennen ist nicht notwendig. Die weißlichen Flocken sind mit Sicherheit Verunreinigungen oder Ölrückstände in der Anlage.
    Die Anlage ist vollkommen in Ordnung, wenn Sie allerdings aromatische Schnäpse herstellen wollen, wäre kein Steigrohr bzw. nur mit minimaler Höhe besser gewesen. Das Thermometer oben im Steigrohr muß bis zu der Abzweigung zum Geistrohr reichen, andernfalls würden Sie falsche Werte messen.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl