Schnaps selber herstellen

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Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

Destillo am 08.03.2016 22:05:24 | Region: RLP
Hallo, liebe Schnaps-Community! :>
Ich hab ein paar Fragen.
Also angenommen ich hätte mir eine Destille gebaut, die folgendermaßen aussieht.
- Brennblase Weck-Einkochautomat aus Edelstahl 30L
- Helm gibts leider nicht, hab überall (außer online) nach Wok-Deckeln geguckt aber gab immer nur kleinere (real, ikea usw...) wollte nur dass ich heute schon brennen kann, bin über Tipps diesbezüglich dankbar! Also Helm bzw. Deckel is-wäre ein Edelstahl-Tablett von Ikea. Abgedichtet mit großzügig Silikon und Mini-Schraubzwingen aus Voll-Alu.
- Die eigentliche Apparatur ist aus Kupfer und gelötet.
-> Geistrohr 25cm
-> T-Stück, oben ein Korken mit digitalem Bratenthermometer
-> 130cm Geistrohr
-> an dem Geistrohr eine ca. 100cm Liebig-Kühlung, die mit einer Pumpe und einem 60L-Fass Wasser betrieben wird...

So.

Also theoretisch hätte ich heute das erste mal gebrannt.

#1
Das Thermometer ist ja oben an der obersten Stelle des Geistrohres. Ich hab heute die Erfahrung gemacht, was im Nachhinein auch logisch ist, dass da immer nur die Temperatur des dort vorbeigehenden Dampfes gemessen wird. Aber: Ist das tatsächlich das, was zählt? Ich hab das Thermostat immer viel höher eingestellt, um die Temperatur einhalten zu können.
Die Temperatur vom Thermometer ging dann aber auch immer schlagartig hoch.
Ich nehme hier nun an, dass die Temperatur im Kessel höher ist als die Siedetemperatur, sich die Temperatur aber schon im Geistrohr etwas abkühlt und das, was beim Thermometer-Sensor ankommt (welcher direkt beim Übergang zum Kontensatrohr ist) dann tatsächlich das Resultat bringt, welches ich möchte, da alles Andere ja schon im Geistrohr Kondensiert?

#2
Der Deckel. Von der Logik her dürfte sich an dem Deckel der Alkohol sammeln und wieder nach unten Tropfen. Ich hab allerdings auch noch die Vermutung, dass sich der gesamte Raum ausdehnt wenn der Alkohol-Dampf entsteht. Dann dürfte der flache Deckel nicht hinderlich sein. Was trifft zu, vllt. sogar Beides?

#3
Ja ich hatte noch ne Frage aber die Fällt mir grade nicht mehr ein.

Grüße ;)

RE: Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

Günther am 09.03.2016 16:08:18 | Region: auch RLP
Hallo Destillo,

bevor du dich und möglich andere mit deinen obstrusen Vorhaben gefährdest, kauf dir das Buch vom Doc. Dort findest du alle wichtigen Infos, oder nutze die umfängliche Datenbank mittels Suchfunktion.

Solltest du dich mit diesem Hobby wirklich befassen, werden auf gezielte Fragen auch reichlich Antworten folgen, aber erwarte bitte nicht, alles auf dem Silber bzw. Edelstahltablett -egal ob von IKEA oder sonstwem- serviert zu bekommen, wenn davon auszugehen ist, dass selbst grundlegendes Wissen nicht vorhanden ist.

Das ist nicht böse gemeint, aber es macht keinen Sinn, die Datenbank mit ein und denselben Dingen zum xxxxxx. Mal zu "verseuchen".

Günther

RE: Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

Destillo am 12.03.2016 22:30:14 | Region: RLP
Also ich hab mir besagte Lektüre gekauft (von 2003, hoffe da gibts mittlerweile nicht zu viele Neuerungen) und habs durchgelesen.
Da ich Winzer bin, ist mir das Maische-ansetzen, korrekturen usw. schon vorher klar gewesen. Die Frage mit der Dampftemperatur hat das Buch doch beantwortet.
Nichtsdestotzotz frage ich mich weiterhin, und das ist vielleicht eine allgemeine Wissenslücke von mir, was denn nun mit dem Alkohol passiert, wenn er verdampft. Bei Wasser, da stelle ich mir mal einen Teekessel vor, entsteht bei Siedetemperatur das typische Pfeifen. D.h., dass dann der Dampf austritt, ohne dass etwas neues in den Kessel gelangt. Also wird Überdruck abgebaut. Wenn das gleiche beim Alkoholdampf passiert, wäre also mein tolles Edelstahltablett gar nicht hinderlich an der Destillation. Der Helm dient dann nur einer erneuten Kondensation und Destillation, welche sogar Aromahemmend wirkt. Soweit logisch oder denke ich da falsch?

RE: Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

Grog am 13.03.2016 12:22:02 | Region: Atlantik
Hallo Destillo,

ich habe deine zwei Eintraege schmunzelnd gelesen und geh mal davon aus dass du Silikon-Klempner bist :D Scherz beiseite, mal von der problematischen Temperaturregelung, die diese Einweckautomaten mit sich bringen, guck dir mal diese beiden Anlagen an:

http://www.schnapsbrennen.at/popup/imgWindow.php?imgName=anlage150.jpg

http://www.schnapsbrennen.at/popup/imgWindow.php?imgName=anlage126.jpg

Die Rotgussverschraubungen sind vielleicht nicht zu kopieren. Ich weiss ehrlich gesagt nicht mal ob diese Elektrokuebel ueber 80°C rausgehen, was dann auch das jehe Ende des Projektes bedeuten wuerde. Generell rate ich dir von den Vorhaben ab.
Warum nicht einfach einen Edelstahl- oder Kupfertopf mit Deckel verwenden?
Bitte diesen aber nicht mit der Silikontube dichten, da gibt es auch huebschere und gesundheitlich unbedenklichere Methoden ;)
Falls du nicht alle Fragen im Buch beantwortet bekommen hast benutze einfach die SUFU hier, mir selbst ist das Forum hier sehr behilflich gewesen.

MfG,
Grog

p.s. die Gedanken ueber Ueberdruck und das Pfeiffen kannst du dir sparen, eine Destille SOLL KEIN DRUCK AUFBAUEN KOENNEN, wenn sie anfaengt zu pfeiffen solltest du sofort das Weite suchen...

RE: Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

Destillo am 13.03.2016 16:35:23 | Region: RLP
Hallo Georg.
Die Heizleistung hab ich natürlich vorher mit Wasser geprüft. Das hat bei 20L Füllung etwa eine Stunde gedauert, bis es am sieden war (100°C Dampftemperatur). Bei meiner Maische wird das natürlich schneller gehen wegen dem niedriger angesetzten Siedepunkt. Da ich jetzt nicht professionell werden möchte, finde ich die Zeit völlig in Ordnung.

Die Anlage 150 sieht meiner sehr ähnlich. Ich hab allerdings die Edelstahlversion des Weck-Einkochautomaten. den Plastikdeckel hab ich extra nicht verwendet, weil mir das als zu unstabil erschien. Ich will ja nicht, dass irgendwas bricht und ich auf einmal von Alkohol umgeben bin.

Auch so eine Rotguss-Verschraubung hab ich dran. Da frage ich mich, warum ich diese nicht verwenden sollte? Wird ja auch in der Trinkwasserinstallation verwendet und ist bleifrei, genau wie das überall verwendete Kupferlot.

Desweiteren frage ich mich, warum kein Silikon? Ich hab hier natürlich kein Sanitärsilikon mit Fungiziden genommen sondern Aquariumsilikon. Der Deckel (mein Super-Tablett) geht jetzt passgenau auf den Rand des Topfes und ist vollkommen dicht.
Was genau spricht dagegen?

Die Gedanken mit dem Überdruck erscheinen mir als sehr logisch. Natürlich soll die Destille auf gar keinen Fall Druck aufbauen oder pfeifen. :-D Dafür haben wir ja oben am Topf unsere eigentliche Destille und unseren Kühler. Aber irgendwie muss der Alkohol ja dort hinein gelangen. Und da der Topf dicht ist und der Alkoholdampf sich nur in eine Richtung bewegt, jedoch keine Luft von außen wieder hinein kommt, muss das doch wohl ein Abbau von Überdruck sein. Wenn man den Ausgang des Kondensatrohres verschließen würde, dann würde der Topf doch irgendwann irgendwo undicht werden oder sogar hochgehen. Vielleicht bin ich bescheuert und hab hier einen riesen Denkfehler aber ich kann es mir nur so erklären.

RE: Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

Grog am 13.03.2016 21:37:53 | Region: Atlantik
Plastik auf kein Fall benuetzen, soviel ist sicher. Da sind Weichmacher und anderes ungesunde Zeug drinnen. Wenn das Wasser zum sieden kommt dann wuerde es eventuell funktioniere. Ich sage "wuerde", denn: so ein Automat hat wahrscheinlich (wie auch normalerweisse viele Heizelemente), eine Taktsteuerung. Das Destillat kommt somit schubweise. Mit einem Leistungsregler laesst sich das Problem moeglicherweise beheben. Probieren geht ueber studieren.
Versuch einfach mal die SUFU zu benuetzen, denke dass andere schon Erfahrungen mit dem Teil gemacht haben.
Warum kein Silikon? Die Frage sollte wohl eher sein: Warum Silikon?!
Poste nochmal hier den thread bezueglich Silikon in einer Destille:
http://schnapsbrennen.at/diskussion/20150323143958-01-02-01.html#20150323143958-01-02-01

Rotguss enthaelt Blei. Sofern du Blei gerne isst oder trinkst dann cheers. Ansonsten gibt es auch Edelstahlverschraubungen. Bei Anlage 150 ist kein Rotguss im absteigenden Dampfweg verbaut, ist schon mal positiv. Sobald du eine etwas saure Maische destillieren wirst siehst du auch was ich meine, gibt dann eine nette schwarze Patina ;)

Zu deiner Ueberlegung: Dampf sucht sich immer den einfachsten Weg nach oben bzw. ins Freie.

RE: Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

Destillo am 14.03.2016 18:34:23 | Region: RLP
Also mal ganz ehrlich. Wenn sich aus meinem lebensmittelechten Silikon noch irgendwas in geringsten Mengen herauslösen sollte, wäre mir das egal. Das wäre so wenig, dass ich durch normale gekaufte Lebensmittel mehr Schadstoffe zu mir nehme und dann wird das Destillat auch noch verdünnt. Ich überdenke es nochmal, ob ich meine investierten 20? und die Zeit zum aufbringen verwerfe doch das erscheint mir als unnötig, nur weil nicht 100% nachgewiesen werden kann, dass es geeignet ist.
Warum Silikon? Ich hab keine Lust jedes Mal die hier viel gelobte Mehlpampe auf den Rand zu schmieren... Teflonband wäre eine Überlegung wert.

Dass Rotguss Blei enthält, ist allerdings erschreckend... Ich hatte mich vorher extra online erkundigt und auch im Baumarkt nachgefragt. Die Verschraubumg werd ich auf jeden Fall austauschen.

Und zu meiner Überlegung: Klar steigt der Dampf nach oben und sucht sich den einfachsten Weg aber wie kommt es denn, dass der Dampf dann im Kondensatrohr nach unten gedrückt wird? Von was wird er gedrückt? Nach deiner Aussage müsste er quasie wieder nach oben zurück gehen aber das geht nicht weil der folgende Dampf ihn weiter drückt! Kein Druckabbau? Dann bin ich echt bekloppt...

RE: Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

Grog am 14.03.2016 22:04:26 | Region: Atlantik
Eben, er kann ja nicht zurueck weil von hinten/oben/unten nachkommender Dampf drueckt, bzw. dieser bereits kondensiert ist. Druck baut sich aber erst auf sobald der Dampf nicht mehr ins Freie gelangt, da er kein Platz hat sich auszudehnen.

RE: Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

Destillo am 15.03.2016 18:04:34 | Region: RLP
Supi, genau das wollte ich wissen, danke :-)
Also gelangt der Alkoholdampf genau wie bei einem Wasserkessel durch Druckabbau nach draußen. Das heißt, dass mein Edelstahltablett nicht schlechter als ein Helm ist, denn der Alkoholdampf wird durch den Kühler gedrückt.
Dann bin ich ja beruhigt :-)

RE: Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

Grog am 15.03.2016 19:23:24 | Region: Atlantik
Ob du nun eine gerade oder gewoelbte Flaeche oberhalb der Blase hast ist egal. Ist eher was estetisches. Vielleicht hat es auch einen minimalen Einfluss auf das Aroma eines Brandes, aber der ist wohl kaum erkennbar.
Das Tablett funktioniert gleich gut wie ein gerades Edelstahlblech oder ein Topfdeckel, es ist meiner Meinung nach alleine die Art und Weisse wie du das Dicht bekommen willst (benutze doch lieber Teflon wenn du keine Mehlpampe magst) die mich ueberhaupt nicht inspiriert.

Aber es ist deine Entscheidung und deine Destille, mehrere Wege fuehren nach Rom.

Gruesse,
Grog

RE: Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

Destillo am 17.03.2016 20:10:34 | Region: RLP
Also dicht ist es 100% mit dem Silikon. Das Edelstahltablett hat einen ca. 3cm ebenen Rand, so wie auch der Einkochautomat. Das Silikon dichtet wunderbar, da es trocken flexibel ist. Meine Alu-Mini-Schraubzwingen hab ich durch normale Druck-Leimzwingen ausgetauscht, weil das einfacher ist. Ich schraube zwei davon trotzdem gegenüber des Schwerpunktes der Destille an, zur Sicherheit.
Das Teflonband erscheint mir immernoch unpraktisch. Da, wo das Ende des Bandes ist, ist quasie eine Stufe, die undicht sein könnte. Außer man packt X Lagen davon übereinander, dann könnte es durch die Zwingen zusammengepresst evtl. dicht sein.Auch aus Hygienischer Sicht denke ich ist das Silikon besser: Man kann es einfach abwaschen. Das Teflonband saugt sich mit allem voll, oder? Was natürlich für die Dichtung von Vorteil wäre.

RE: Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

der wo am 21.03.2016 11:35:43 | Region: da wer
Schon mal Teflonband in der Hand gehabt?
Die halbe Hobbybrennerwelt dichtet damit ihre Töpfe ab. Weil es eben erwiesenermaßen sicher ist und Silikon erwiesenermaßen zumindest durch Vorlauf angegriffen wird (Tubensilikon sicher noch mehr, egal ob lebensmittelgeeignet). Natürlich reicht eine Lage nicht, aber das Zeug kostet im Inet ja nichts. Vollsaugen tut es sich nicht. Es ist so gut wie ewig haltbar, bleibt zwischen den Läufen einfach drauf.
Natürlich wäre Silikon praktisch. Da es so schön weich ist, reichen zwei Zwingen zum dicht zusammendrücken. Beim vergleichsweise harten Teflonband braucht man gleichmäßigen Druck rundherum, zB mit vielen kleinen Klammern (Binder Clips, kosten im Inet auch nicht viel, Anlage 286, aktuell je 5 Lagen Band auf Topfrand und Deckel, noch nie ausgewechselt).

RE: Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

Destillo am 21.03.2016 19:26:49 | Region: RLP
Supi, das hat mich überzeugt.
Teflonband ist bestellt, das mühsam installierte Silikon wird entfernt.

RE: Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

Zauberlehrling am 22.03.2016 04:29:59 | Region: D-Nord
Hi Destillo.
Mach es so wie zuletzt angemerkt.
Ich mach es anders, ohne schlechtes Gewissen, denn wie folgt:
Niemand hat die Absicht, zu behaupten, lebensmittelechtes Silikon sei schädlich. Angemerkt wird lediglich, es könnte ev. irgendwas abgeben und sei nicht getestet. Kann sein, ist mir aber vollkommen schnuppe, weil ich unbedarft und von Fachwissen vollkommen ungestört lebe. So habe ich mal gehört und gleich wieder verdrängt, dass in irgendwelchen Wasserflaschen irgendwas enthalten, dass wenn man trinkt, wenn nix anderes da ist, vielleicht die Eierstöcke wachsen. Ist mir egal, ich bin in letzter Zeit vergesslicher als schon mal sonst und habe schon gezeugt, so viel ich weiß.
Ich habe lebensmittelechte Topfdeckel aus Silikon gefunden, die so temperaturbeständig sind, dass man sie in den Backofen legen kann, und wenn ich ein ordentliches Steak flambiere, schmeckt das ehrlich sehr gut.
In meiner praktischen Test-Destille, welche durch Auswechslung des Brennraumes theoretisch erweiterbar wäre, womit ich dann den Staat sicherlich an den Rand des Bankrotts brächte, funktioniert das seit 2 Jahren prima, wobei ich selbst mein bester Tester bin und meine Testprodukte auch sicher nicht auf den Markt werfen will.
Selten, im Sinne von: ab und zu, also gelegentlich, kommt es vor, dass Freunde nachfragen, was ich so treibe. Ich schildere Ihnen dann jeweils die Problematik, ohne den ironischen Unterton, den man jetzt aus meinem Beitrag fälschlich herauslesen könnte.
Meistens, im Sinne von bis auf wenige Ausnahmen, also immer, wollen die Leute dann auch testen, ich kann es einfach nicht verhindern.
Meine Mutti testet nicht, sie hält Alkohol für ein starkes Nervengift, benutzt nur Essig-Reiniger und keine Mikrowelle. Seitdem ich ihr berichtet habe, dass Zucker Saccharose (die Rechtschreibungprüfung meint: Schlachtrösser) enthält, gefällt ihr das auch nicht mehr so gut, aber sie ist im Laufe des Lebens einfach süchtig geworden. Äh, ja, das wars. :-)

RE: Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

Hubert am 22.03.2016 08:02:11 | Region: Hietzing
Hochinteressant diese Grundsatzdebatte hier. Mein Silikonstoppel für's Dampfthermometer und die Silikondichtung zwischen Kessel und Deckel sind bereits 16 Jahre alt, werden regelmäßig benutzt, haben die gleiche Elastizität/Härte wie damals. Sind im Lauf der Jahre ein wenig hell-beige geworden, sonst keine Veränderung. Ich weiß nicht was manche da in Ihren Brennkessel einfüllen, dass der Silikonkautschuk schwarz wird und sich zu zersetzen beginnt, klingt jedenfalls nicht sehr gesund (ich meine den Kesselinhalt). Kurzum möchte mich der Meinung anschließen, man sollte die Kirche im Dorf lassen. Der Konsum selbst von chemisch reinem Alkohol ist nicht gerade gesundheitsfördernd, aber natürlich macht die Dosis das Gift. Falls Silikon tatsächlich ein Problem darstellen sollte, dann eher IM flüssigen Alkohol (eine Art Silikonangesetzter), nicht im Dampfraum, aus dem Silikon entweichen schließlich keine leicht flüchtigen Verbindungen. Wie sollte man sich das vorstellen, dass der Silikonkautschuk bei 80 bis 100°C ausgast oder dessen Bestandteile teilweise verdampfen? Kommt mir so vor wie wenn man einen Elefanten mit Hut abwiegen möchte um das Gewicht vom Hut herauszufinden. Na ja, wie heißt's so schön? I won't disturb your meditation. ;-)

RE: Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

Zauberlehrling am 22.03.2016 08:40:26 | Region: D-Nord
Bevor ich aufs Haupt kriege, möchte ich gerne meinen Beitrag noch um einen ernsten Teil ergänzen:

1. Kids: don't do this @ home!
2. Ich weiß, dass hier Leute schreiben, die in Chemie sehr beschlagen sind, und die man ernst nehmen sollte.

3. Ich komme selber aus der Chemie-Ecke (Galvanik), da wird man manchmal zu hart gesotten. Ursprünglich wollte ich nämlich Alkohol haben für Ausfäll-Reaktionen, und in der Apotheke sind sie ja vom Wahnsinn umjubelt, die Preise stoppen jegliche Experimentierfreude.

4. PTFE gibts auch, wenn einem die Bastelversion ästhetisch nicht zusagt, als Zuschnitte oder sogar Wunschprofil mit verschiedenen Härtegraden. Kostet was, aber jo mei.

5. Meine Bastellösung sieht jetzt dennoch anders aus: ich arbeite jetzt mit 2 Töpfen (Edelstahl) übereinander, welche Öffnung an Öffnung mittels eines Kupferrings zusammengesteckt werden können. Ist dadurch fast schon von alleine dicht, jedenfalls krieg ich die Töpfe, solange es heiß ist, nicht auseinander. Außen mittig ist eine kleine Nut, dort ist ein O-Ring aus Silikon, der quasi durch das Kupfer vom Innenraum weitgehend getrennt ist und nicht direkt im Dampfweg sitzt.
Innen am Kupferring ist ein Bajonettverschluss, wo ich verschiedene Einsätze einrasten kann, entweder "Doppelwhopper", oder Aromakorb.

Ich habe keine Ahnung, ob das Super-Effektiv oder primitiv ist, aber wenn ich nicht basteln kann, macht es mir auch keinen Spaß! Deswegen vermeide ich oft bewusst die zu genaue Recherche.

Allerdings ist es toll, wenn hinten auch noch was rauskommt dabei. :-)

Immer wieder Silikon :-)

der wo am 22.03.2016 12:26:48 | Region: da wer
Wenn man 16 Jahre das verwendet hat und entweder keine gesundheitlichen Beschwerden hat oder die gesundheitlichen Beschwerden nicht auf das Silikon an der Destille bezieht, wird man keinen Grund sehen, davon abzurücken. Klar ist wohl: Es wird nie eine Untersuchung über Silikondichtungen bei Hobbydestillen und dessen Langzeitwirkungen geben. Die einzigen wissenschaftlichen Fakten, die ich kenne, sind die Beständigkeitslisten. ZB:
http://www.ckd-dichtungstechnik.de/download/medienbestaendigkeit.pdf

-----------Ethanol 80°C
Silikon-------Keine Daten vorhanden, wahrscheinlich geeignet
Fluorsilikon--Keine Daten vorhanden, wahrscheinlich geeignet
EPDM----------Geringer oder kein Angriff
PTFE----------Geringer oder kein Angriff

-----------Ethanol mit Essigäure 60°C
Silikon-------Keine Daten vorhanden wahrscheinlich nicht geeignet
Fluorsilikon--Keine Daten vorhanden wahrscheinlich nicht geeignet
EPDM----------Geringer oder kein Angriff
PTFE----------Geringer oder kein Angriff

-----------Essigsäure, wässrig, 25 bis 60% 60°C
Silikon-------Keine Daten vorhanden wahrscheinlich nicht geeignet
Fluorsilikon--Keine Daten vorhanden wahrscheinlich nicht geeignet
EPDM----------Ger. oder kein Angr., bei 85% und 100°C Keine Daten vorhanden, wahrscheinlich geeignet
PTFE----------Geringer oder kein Angriff

-----------Acetaldehyd 90% + Essigsäure 10% 20°C
Silikon-------Starker Angriff bis vollständige Zerstörung
Fluorsilikon--Starker Angriff bis vollständige Zerstörung
EPDM----------Schwacher bis mäßiger Angriff
PTFE----------Geringer oder kein Angriff

-----------Ethylacetat 60°C
Silikon-------Keine Daten vorhanden wahrscheinlich nicht geeignet
Fluorsilikon--Keine Daten vorhanden wahrscheinlich nicht geeignet
EPDM----------Starker Angriff bis vollständige Zerstörung
PTFE----------Geringer oder kein Angriff

-----------Methanol
Silikon-------Schwacher bis mäßiger Angriff
Fluorsilikon--Geringer oder kein Angriff
EPDM----------Geringer oder kein Angriff
PTFE----------Geringer oder kein Angriff

Und das sind nur die wichtigsten, im Nachlauf gibt es auch ein paar agressive Chemikalien. Silikon und EPDM haben dann auch noch Probleme mit Ölen, zT mit "vollständiger Zerstörung" (EPDM zB bei Maiskeimöl, Kokosfett uva) oder "Keine Daten vorhanden, wahrscheinlich geeignet" manchmal auch "wahrscheinlich nicht geeignet" bei Silikon (sowas, Silikon wurde also nicht an üblichen Lebensmittelfetten getestet und gilt doch als lebensmittelgeeignet?). Nur falls jemand den Topf einölt (Anbrennschutz, Überschäumen), Maismaische destilliert, Zitronenschalen vergeistet usw.

Jetzt wirds ganz lustig:
------------Wasser 100°C-----------------------------------Wasserdampf 130°C
Silikon-------Schwacher bis mäßiger Angriff-------------Starker Angriff bis vollständige Zerstörung
Fluorsilikon--Keine Daten vorhanden, wahrsch. geeignet--Starker Angriff bis vollständige Zerstörung

!!!HALLO???
Kann doch nicht sein. Oder doch?

http://www.o-ring-prueflabor.de/de/fachaufsaetze/o-ringe-in-heisswasser-und-dampf/
"Die Wasserbeständigkeit von Silikon-Elastomeren wird dagegen häufig überschätzt." ... "wobei die O-Ringe nach der Prüfung stark erweicht waren (typische Spuren eines stattgefundenen Polymerabbaus)" Uärgs.
Aber: "Der Einsatz von Silikon O-Ringen in Heißwasser begrenzt sich daher hauptsächlich auf einen Temperaturbereich bis 100°C Dauertemperaturen." Uff, wir destillieren ja nur bis max 100°C. Das war ganz knapp.

http://www.hug-technik.com/inhalt/oring_materialien.html
"Auch ist MVQ nicht für den Dauereinsatz in Heisswasser oder Dampf geeignet."
Najagut, Dauereinsatz haben wir ja nicht.

http://www.ckd-dichtungstechnik.de/ckd_os/menu_medienbestaendigkeit/inhalt/produkte/medienbestaendigkeit.htm
"...der hervorragenden Temperaturbeständigkeit -55°C bis +200°C, die allerdings nicht auf Heißwasser oder Dampf übertragen werden darf."
Najagut, von Heißwasser und Dampf bis 100°C steht da ja nichts genaues.


Das Argument, daß Silikon nicht verdampft, also im Dampf nicht aufsteigt, wird einfach dadurch widerlegt, da es rauchige Whiskies gibt, Schnäpse mir ätherischen Ölen usw. Destillation ist nicht nur ein Spiel der Siedepunkte, auch Feststoffe und Flüssigkeiten werden mitgerissen, wenn die Partikel klein genug sind. Staub wird vom Wind aufgewirbelt, Steine nicht.


Bei wem der Ball nun liegt, also ob der Silikonvefechter beweisen müsste, daß die Menge an Vorlauf zu wenig Silikon löst oder verändert und dann löst, als daß das auf lange Sicht bei nrmalem Konsum gefährlich wäre, oder ob der Gegensilikonschreiber beweisen müsste, daß es schädlich ist, muss jeder selbst entscheiden.
Denn es wird eine Glaubensfrage bleiben, da eine Untersuchung unter unseren Bedingungen nicht stattfinden wird. Wenn die Mehrheit Silikon verfechtet, werden auch Neulinge das verwenden. Wenn die öffentliche Stimmung gegen Silikon drehen sollte, sagen wir durch einen Kinderschnuller- oder Backformenskandal, werden Neulinge das meiden, obwohl die alten Hasen sagen "Aber das hat doch nichts mit uns zu tun!". (ZB kommen hier seit "Aluminiumdesomachenkrebs" weniger darauf, Aluminiumtöpfe zu verwenden.)

Gruß, der wo

RE: Immer wieder Silikon :-)

Hubert am 22.03.2016 16:00:57 | Region: Hietzing
Danke, DAS ist endlich einmal eine super Zusammenstellung zu den Beständigkeiten!

RE: Immer wieder Silikon :-)

Zauberlehrling am 23.03.2016 19:26:01 | Region: D-Nord
Das ist nun wirklich eine schöne Übersicht über Dicht-Stoffe und deren Verwendung!
Was mir auffällt: Die Nichtverwendbarkeit von Silikon bei Essigsäure etc. bezieht sich immer auf eine Lösung mit einem größeren Prozentsatz der genannten Stoffe.
In unserem Alkohol werden wir diese Mengen an Bebenprodukten sicher nicht erreichen.

Wenn ich mal viel Geld habe, kaufe ich mir einen Gaschromatograph samt Bedienungspersonal, versprochen :-)

RE: Immer wieder Silikon :-)

der wo am 24.03.2016 11:10:49 | Region: da wer
Und bitte auch gleich eine Langzeitstudie. Ich melde mich schon mal für die Placebogruppe an ;-)

RE: Immer wieder Silikon :-)

Zauberlehrling am 25.03.2016 22:33:31 | Region: D-Nord
Aber ne Doppelblindstudie mach ich nicht. Sonst heißt es nachher, es war Methanol drin. :-)

RE: Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

Sergey Fährlich am 22.03.2016 17:39:44 | Region: Eurasien
Was hat der Alkoholpreis in der Apotheke mit Wahnsinn zu tun? Das ist der gewöhnliche Preis, der die staatliche Steuer enthält. Dafür kann doch kein Verkäufer.

RE: Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

Zauberlehrling am 23.03.2016 19:17:40 | Region: D-Nord
Die mir nächstgelegene Apotheke, bei der ich öfters Kleinmengen von Chemikalien hole, weil es mir so am bequemsten ist, verlangte von mir 100,- Euro für ein Liter Ethanol.
Im Internet gibt's das schon deutlich günstiger, ich habe 28,- Euro gefunden, plus Versandkosten.
Dennoch ist dieser Preis für Chemiezwecke um ein Vielfaches zu hoch, auch ohne die sprichwörtlichen Apothekenpreise.

RE: Einige praxisbezogene Fragen zum Brennen

burner am 27.03.2016 09:31:53 | Region: southeast
Das hat nicht nur was mit der Steuer zu tun. Manche Apotheken hauen da ganz schön drauf.

Ich habe für 150ml schon 3,75? bezahlt und für
150ml auch schon 9,00?. 240 % Preisunterschied
Die Apotheken sind 8 km auseinander.
Jetzt mache ich meinen Alkohol selber.

Frohe Ostern

Burner